EVZ – BERN 5:2: Zuger Express überfährt Mutzen-Bummler

Und wieder gewinnt in dieser kampfbetonten und intensiven Viertelfinal-Serie das Heimteam. Die entfesselten Zuger glichen nach einem verdienten 5:2-Sieg wieder aus.

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Patrick Fischer und Damien Brunner feiern den Treffer zum 2:1. (Bild EQ)

Patrick Fischer und Damien Brunner feiern den Treffer zum 2:1. (Bild EQ)

Eine halbe Minute vor der Schlusssirene lieferten sich der Zuger Anführer Patrick Fischer und der Berner Verteidiger Philipp Rytz einen regelrechten Boxkampf, wie man ihn nur im Playoff zu sehen bekommt.

Und auch hier ging am Ende der Zuger als Sieger vom Platz: Patrick Fischer war der Mann des Spiels. Immerhin hatte er zuvor vier der fünf Zuger Tore mit einem Assist vorbereitet.

Mit 6380 Zuschauern war das alte Hertistadion einmal mehr ausverkauft. Und das Publikum bekam einen intensiven Playoff-Fight zu sehen. Beide Teams schenkten sich nichts und immer wieder kam es zu kleineren Scharmützeln zwischen den insgesamt sieben Toren.

Patrick Fischer und die Schützen aus dem Hinterhalt
Für einmal waren auf Zuger Seite die Verteidiger die Torschützen: Maurer erzielte nach drei Minuten mit einem satten Schuss in die hohe Ecke das 1:0. Dann waren Back und Diaz nach schön herausgespielten Powerplay-Kombinationen zum 3:1 und 4:2 erfolgreich. Und immer hatte dabei auch Patrick Fischer den Stock im Spiel. Auch beim spielentscheidenden 5:2 durch Corsin Camichel.

Die Zuger sind mit dem siebten Sieg im siebten Heimspiel nun definitiv wieder zurück in der Serie. Spielen sie mit demselben Herzblut und der gleichen Konzentration weiter, könnte die Saison für den EV Zug noch sehr lange dauern.

Aus der Zuger Herti: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zum Zuger Sieg über den SC Bern und die Stimmen zum Spiel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

EV Zug - SC Bern 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)
Herti. - 6380 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker, Stäheli/Kehrli. - Tore: 3. Maurer (Harrison, Patrick Fischer) 1:0. 6. Rytz (Gelinas, Dubé) 1:1. 23. Brunner (Corsin Camichel) 2:1. 38. Back (Diaz, Patrick Fischer/Ausschluss Jobin) 3:1. 42. Ziegler (Patrik Bärtschi, Reichert) 3:2. 48. Diaz (Patrick Fischer, Fabian Schnyder/Ausschluss Josi) 4:2. 51. Corsin Camichel (Brunner, Patrick Fischer) 5:2. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Daniel Meier, Gamache) gegen Bern. - PostFinance-Tospkorer: Holden; Dubé.

Zug: Weibel; DuPont, Harrison; Diaz, Back; Maurer, Oppliger; McTavish, Holden, Duri Camichel; Casutt, Steinmann, Fabian Schnyder; Brunner, Patrick Fischer, Corsin Camichel; Bodemann, Bucher, Fabian Lüthi.

Bern: Bührer; Philippe Furrer, Beat Gerber; Carney, Rytz; Josi, Jobin; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Gelinas, Dubé, Gamache; Bordeleau, Ziegler, Reichert; Trevor Meier, Chatelain, Daniel Meier.

Bemerkungen: Zug ohne Patrick Sutter, Di Pietro, Björn Christen, Dominic Meier, Kress (alle verletzt) und Isbister (überzähliger Ausländer), Bern ohne Roche (krank) und Abid (überzählig). - Pfostenschuss Fabian Schnyder (33.).