EVZ-PUBLIKUM: Der EV Zug und das Geheimnis von Code 017

Sechs Heimspiele – sechs Siege – eine Zuschauerzahl. Der EVZ-Geschäftsführer sagt, was dahinter steckt.

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Immer genau abgezählt? - Das Publikum des EVZ. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Immer genau abgezählt? - Das Publikum des EVZ. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

4017 Zuschauer – die Durchsage des Stadionspeakers kam angesichts der menschenleeren Bieler Fankurve einem Bubenstreich gleich. Trotz 1:3-Rückstand konnten sich viele Zuger Matchbesucher am Dienstag ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Doch das abergläubische Ritual scheint zu wirken. Denn es bleibt dabei: Stehen die Zahlen 017 am Schluss der offiziellen Zuschauerzahl, holt der EVZ die volle Punktzahl – wie in fünf Heimspielen zuvor, so auch am Dienstag gegen den EHC Biel.

Der Schuldige: François Stocker
EVZ-Geschäftsführer Roland Wyss nimmts am Tag danach mit Humor: «Für unsere Spieler ist das der Geheimcode zum Gas geben.» Er selber habe nichts damit zu tun, der «Schuldige» sei der Verantwortliche für die Stadionorganisation, François Stocker. Dieser erklärt: «In den ersten beiden Heimspielen dieses Jahres war es purer Zufall. Dann haben wir unsere Glückszahl einfach beibehalten.»

Keine Billettsteuer
Statistiker werden gemäss Stocker nicht an der Nase herumgeführt. Es gebe hierzulande sowieso verschiedene Zählweisen. In Zug werden die verkauften Saisonkarten nicht einfach zu den verkauften Karten addiert. Es wird die Netto-Zählweise angewendet – im Gegensatz beispielsweise zum SC Bern. Aus steuertechnischen Gründen müssen sich die Zuger auch keine Gedanken machen. Im Kanton Zug gibt es keine Billettsteuer.

Adrian Lustenberger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.