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Erster kleiner Rückschlag: EV Zug verpasst vorzeitige Achtelfinal-Qualifikation

Zug verpasst in der Champions League die vorzeitige Qualifikation für die Achtelfinals. Die Innerschweizer verlieren im vierten Gruppenspiel zum ersten Mal - 2:3 gegen Neman Grodno aus Weissrussland.
René Barmettler
Wie David McIntire (Mitte) im Bild strauchlete der gesamte EVZ im Spiel gegen die Weissrussen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).

Wie David McIntire (Mitte) im Bild strauchlete der gesamte EVZ im Spiel gegen die Weissrussen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).

Vor dem Eingang der Bossard-Arena wurde am Samstag der Pokal der Champions Hockey League ausgestellt. Drei Klubs sind bisher eingraviert worden: Lulea (SWE/2015), Frölunda Göteborg (SWE/2016, 2017) und Jväskylä (FIN/2018). Noch hat sich der EV Zug mit der 2:3-Niederlage gegen die Weissrussen aus Grodno aber nicht einmal für die Achtelfinals qualifiziert. Dazu braucht es maximal noch einen Punkt aus den zwei verbleibenden Partien gegen Brünn (CZE).

Der Zuger Reto Suri (links) vor dem Torhüter Vitali Trus (rechts) von Grodno. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
Der Zuger David McIntyre (hinten) von Zug und Alexander Malyavko von Grodno im Duell. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
Der Zuger Carl Kingberg (rechts) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
Die Schiedsrichter versuchen Spieler zu trennen, die während des Spiels aneinander geraten sind. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
Der Zuger Torhüter Tobias Stephan (Mitte) und Artyom Kisly (rechts) von Grodno spähen dem Puck hinterher. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
Nikita Remezov (links) von Grodna bejubelt das Tor zum 1:2. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (Zug, 8. September 2018)).
6 Bilder

EV Zug - Neman Grodno 2:3 n.V.

Die Wichtigkeit dieses internationalen Wettbewerbs wurde beim EV Zug in den vergangenen Jahren immer wieder betont, der Klub beteiligte sich auch am Startkapital dieser Liga. Doch irgendwie ist diese Botschaft nie richtig bis zum Team von Trainer Harold Kreis durchgedrungen. Doch nun steht der Norweger Dan Tangnes an der Bande. Und seine Worte, möglichst weit in diesem Wettbewerb zu kommen, fanden bisher Anklang im Team. In allen vier Partien wussten die Zentralschweizer spielerisch zu überzeugen.

Zuger treffen drei Mal die Torumrandung

«Diese erste Niederlage ist deshalb richtig ärgerlich», sagte EVZ-Stürmer Reto Suri nach der Partie. «Gegen Berlin am Vortag machten wir die Tore im richtigen Moment, diesmal fehlte es an der Effizienz und wir müssen uns deshalb an der eigenen Nase nehmen.» Einige Fehler zu viel auf Seiten der Zuger wussten die Weissrussen auszunutzen. Viel auszusetzen gab es an der Leistung der Zuger sonst nicht. Der Trainerwechsel scheint geglückt, der neue Coach ist in Zug angekommen. Die Philosophie von Tangnes lautet: «Indem ich neben und während des Trainings auf dem Eis voll dabei bin, versuche ich Energie zu kreieren. Ich hoffe, der nötige Funken Energie überträgt sich auf das Team.»

An Energie fehlte es gegen die Weissrussen nicht. Nach zwei Spielabschnitten stand es aber nur 1:1, weil die Zuger die vielen Chancen nicht zu nutzen wussten. Goalie Vitali Trus hielt die Gäste mit seinen Paraden im Spiel, zwei Mal rettete der Pfosten und im Schlussabschnitt auch noch die Querlatte für ihn. Auf das 1:2 (55.) konnte Zug noch reagieren – Klingberg traf kurz darauf zum Ausgleich (58.).

Tangnes Glaube an den Schweizer Meistertitel

Trotz dieses kleinen Rückschlags hat Tangnes mit Zug Grosses vor. Seine Ankündigung vor Beginn der Meisterschaft tönt schon fast wie eine Drohung: «Wir werden ein schwieriger Gegner sein.» Und geht sogar noch weiter: «Wir müssen von uns erwarten, dass wir den Titel gewinnen können. Wir müssen daran glauben, Schweizer Meister zu werden. Sonst erreichen wir dieses Ziel nie.» Noch aber ist es ein sehr weiter Weg dorthin.

Aber wer weiss: Vielleicht stand der am Samstag ausgestellte Pokal der Champions Hockey League nicht einmal am falschen Ort ...

Champions League

Champions League. Gruppe D: Zug – Neman Grodno (BLR) 2:3 n V. – Rangliste: 1. Zug 4/10 (17:9). 2. Brno (CZE) 3/6 (11:8). 3. Grodno (BLR) 4/5 (11:14). 4. Berlin 3/0 (6:14). – Heute. 17.00: Brno – Berlin.

Zug – Grodno 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n. V.

Bossard-Arena. – 2559 Zuschauer. – SR Piragic, Tscherring.

Tore: 13. Simion (Alatalo, McIntyre) 1:0. 21. Kisly (Levsha, Kryskin) 1:1. 54. Kisly (Levsha) 1:2. 58. Klingberg (McIntyre) 2:2. 65. (64:56) Levsha 2:3.

Strafen: Je 7-mal 2 Minuten.

Zug: Aeschlimann; Thiry, Alatalo; Stadler, Diaz; Zgraggen, Zryd; Leuenberger, Oejdemark; Stalberg, Roe, Lammer; Simion, McIntyre, Martschini; Suri, Albrecht, Klingberg; Zehnder, Senteler, Schnyder. – Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Diaz. 36. Pfostenschuss Simion. 53. Lattenschuss Stalberg.

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