EVZ reagiert nach Arena-Tumulten

Am Samstag flogen Bierbecher und böse Worte. Zum Glück hielt die Abschrankung. Der EVZ will auf kommende Saison die Trennwände um die gegnerischen Stehplätze herum erhöhen.

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Blick in die Bossard-Arena. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Blick in die Bossard-Arena. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Während des ersten Playoff-Halbfinalspiels zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom vergangenen Samstag kam es in der Bossard-Arena kurz vor Spielmitte – den Zürchern gelangen innerhalb von 69 Sekunden drei Treffer vom 1:1 zum 1:4 – zu tumultartigen Szenen. «Ich hatte Angst», sagte eine Inhaberin einer Sitzplatzkarte. Der Grund dafür lag im Verhalten einiger Zürcher Stehplatzfans, die mit Bierbecherwürfen über die 2,2 Meter hohe Absperrung, primitiven Gesten und Drohgebärden im angrenzenden Sektor sitzende Zuschauer belästigten. Die Situation eskalierte zusätzlich, als eine Sitzplatzinhaberin die Szenen mit ihrer Handykamera filmte. Trotz den herbeigerufenen Sicherheitskräften beruhigte sich die Lage nur allmählich.

Der EVZ-Sicherheitschef François Stocker bedauert den Vorfall: «Es hat viele Unbeteiligte getroffen. Eine kleine Menge von 10 bis 15 Idioten macht alles kaputt.» Der EVZ plant nun die Absperrungen auf vier Meter zu erhöhen. Diese Massnahme lässt sich allerdings erst auf die kommende Saison umsetzen.

Marco Morosoli

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