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Ein normaler Zweikampf hat gravierende Folgen für Sven Senteler vom EVZ

Sven Senteler wird dem EV Zug wegen einer Schulterverletzung vier Monate fehlen. Hadern will der Center nicht.
Sven Aregger
Sven Senteler vom EV Zug fällt länger aus. (Bild: Urs Flüeler/PPR).

Sven Senteler vom EV Zug fällt länger aus. (Bild: Urs Flüeler/PPR).

Es war ein Allerweltszweikampf vor dem Tor. Nichts Dramatisches, nichts Böses, auch nichts Regelwidriges. Doch für Sven Senteler hat dieses Duell mit einem Gegenspieler gravierende Folgen. Der 27-jährige Center verletzte sich beim 5:2-Heimsieg am Samstag gegen den SC Bern derart unglücklich an der rechten Schulter, dass er operiert werden muss und dem EV Zug rund vier Monate fehlen wird. «Mein Arm hatte einen komischen Winkel», erzählt Senteler. «Ich merkte gleich, dass etwas nicht stimmt. Dieses Gefühl kannte ich bereits von der linken Schulter.» Vor Jahren hatte Senteler eine ähnliche Verletzung erlitten, auch damals musste er operiert werden. Der gleiche Spezialist soll auch jetzt die Operation durchführen.

Senteler, der in der vergangenen Saison das beste Eishockey seiner Karriere gespielt hat (19 Tore, 11 Assists), hadert nicht mit der Verletzung. Er sagt: «Ich bin nicht der Typ, der deswegen in ein Loch fällt. Wenn es gut läuft, bin ich im Januar wieder dabei. Dieses Ziel habe ich vor Augen.» Auch über seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag macht sich der Zürcher vorläufig keine grossen Gedanken. Gespräche mit Klubs haben bislang keine stattgefunden, auch mit seinem Agenten hat Senteler noch nicht gesprochen. «Jetzt warte ich mal die Operation ab, danach schauen wir weiter.»

Verschiedene Optionen auf der Mittelachse

Sportchef Reto Kläy sagt: «Wir bewerten Sven Senteler nicht anders, nur weil er verletzt ist. Er muss uns nichts beweisen. Wir wissen, was er kann.» Die Frage ist, wie der EVZ den Ausfall Sentelers auf der Mittelachse kompensieren wird. «Das ist eine Chance für andere Spieler», sagt Kläy und erwähnt die jungen Sven Leuenberger und Yannick Zehnder, die auf der Centerposition agieren können. Auch der viel gescholtene Kanadier David McIntyre wird sich mehr Einsatzzeit ausrechnen. Er ist neben Jan Kovar und Oscar Lindberg einer von drei ausländischen Mittelstürmern im EV Zug. «Wir haben verschiedene Optionen und werden sehen, wie sich das Ganze entwickelt», so Kläy.

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