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EVZ-Torhüter Luca Hollenstein darf sich gegen Pilsen beweisen

Luca Hollenstein (19), Goalie Nummer zwei beim EV Zug, steht am Mittwochabend gegen den HC Pilsen im Tor.
Daniel Gerber
Luca Hollenstein im Spiel gegen Lausanne. Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 17. September 2019)

Luca Hollenstein im Spiel gegen Lausanne. Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 17. September 2019)

An Luca Hollenstein vorbeizukommen ist schwer. Wettbewerbsübergreifend überzeugte er in den Pokal-Spielen der Champions Hockey League (5:0 gegen Rungsted) sowie gegen den HC Thurgau (6:0) mit zwei Partien ohne Gegentor. «Er zeigte, dass er auf diesem Level mithalten kann. Es ist gut, dass er am Mittwoch im Tor steht», lobt EVZ-Coach Dan Tangnes. Angesprochen auf die Zu-null-Bilanz in den beiden Pokal-Wettbewerben, betont Hollenstein: «Es ist nicht der Shut-out, der zählt. Ich nehme das gerne als schöne Erinnerung mit, aber jetzt stehen neue Spiele an.»

Er schätze die Chance, die er beim EVZ bekommt, sehr. Spielpraxis sammelt er zudem in der Swiss League. «Die Farmteams von Zürich und Zug sind gut für uns junge Spieler. Es hat nur Vorteile, denn der Sprung von den Elite-Junioren in die National League ist riesig.» Seine Ziele in der laufenden Saison sind, in der ersten Mannschaft «dem Team zu helfen und wichtige Erfahrungen zu sammeln sowie dem Team in der Swiss League Sicherheit bieten. Auch will ich noch einmal an der U-20-WM dabei sein können.»

Von Leonardo Genoni kann er viel lernen

«Er ist sehr talentiert, er liest das Spiel gut und er kann gut skaten, sich also schnell verschieben», nennt Dan Tangnes einige der Stärken des Keepers. «Er ist ein junger Goalie mit einer grossen Zukunft. Ich mag seine harte Arbeit.» Leonardo Genoni, so Tangnes weiter, «ist sein grosser Mentor. Luca sieht, wie er arbeitet und sich vorbereitet.»

Bis 2024 ist Genoni beim EVZ unter Vertrag, für Hollenstein ein Vor- oder ein Nachteil? «Ein Vorteil, ich kann nur von ihm lernen.» Zudem könne er in der Swiss League Spielpraxis holen. Natürlich träume jeder junge Spieler von der NHL. «Mein persönliches Ziel ist es aber, den Sprung in die National League zu schaffen», blickt Luca Hollenstein nach vorne. Neben dem Eis durchläuft er das KV EFZ, welches er voraussichtlich im kommenden Sommer abschliessen wird.

Am Mittwochabend geht es nun aber um einen wohl engen Champions-League-Abend: Pilsen wie auch Zug haben sich bereits für die Achtelfinals qualifiziert, könnten aber kaum näher beieinander liegen: Beide Teams verfügen über zehn Punkte, Pilsen ist mit zehn Plustoren Leader, Zug mit neun Plustoren Tabellenzweiter.

Jan Kovar trifft auf seinen Ex-Club

(dgo) «Schade, findet die Begegnung nicht im Sommer statt», bedauert Jan Kovar, freut sich aber dennoch auf die Begegnung mit seinem Ex-Club. Beim Auswärtsspiel in einer Woche bleibe nach der langen Busreise aber nicht viel Zeit vor Ort, wodurch er nicht den Touristenführer spielen könne. In nicht weniger als neun Saisons stand er zumindest teilweise beim Gegner vom Mittwoch auf dem Eis – die Juniorenzeit mit einberechnet. Nach mehreren Jahren in der KHL spielte er letzte Saison wieder für Pilsen. «Ich kenne dort alle, dieser Club hat mir viel geholfen. Sie verfügen über ein junges Team, das gut in die Saison gestartet ist.» In der Schweiz hat er noch nicht gegen jeden Gegner gespielt, und schon steht wieder Pilsen im Fokus, diesmal jedoch als Gegner. «Das ist funny. Aber im Sommer wäre es noch schöner gewesen.»

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