EVZ verliert nach Verlängerung - 0:3 zurück

Durch einen Treffer in Unterzahl von Andres Ambühl in der vierten Minute der Verlängerung gewannen die ZSC Lions Spiel 3 der Halbfinalserie gegen Zug 3:2.

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Hart umkämpftes drittes Halbfinalspiel in Zug (Bild: Keystone)

Hart umkämpftes drittes Halbfinalspiel in Zug (Bild: Keystone)

Zweifacher Torschütze und damit Matchwinner der ZSC Lions war Andres Ambühl, der den Siegtreffer in der vierten Minute der Overtime in Unterzahl erzielte. Ambühl verwertete einen Nachschuss. Zug-Goalie Jussi Markkanen hatte die Scheibe nach einem Schuss von Jeff Tambellini in den Lauf von Ambühl abprallen lassen.

Die Zürcher Nationalstürmer Andres Ambühl und Patrik Bärtschi hatten im Mitteldrittel die Lions mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Zug noch im Finish des mittleren Abschnitts durch Corsin Casutt und Patrick Fischer ausglich. Der nach Aufholjagden bekanntermassen starke EVZ stand im Schlussdrittel dem Siegtreffer näher (16:6 Torschüsse), ehe die Lions im Nachsitzen für ihre insgesamt starke Defensivleistung und offensive Abgeklärtheit belohnt wurden.

Damien Brunner mit verbalem Nachtreten

Ein im gegnerischen Slot im Mitteldrittel noch lange Zeit inexistentes Zug hatte sich nach dem Abstaubertor von Corsin Casutt zum 1:2 (38.) in die Partie zurückgemeldet. Und 136 Sekunden später produzierte ZSC-Goalie Lukas Flüeler seinen ersten Flop in den diesjährigen Playoffs, als er bei einem Flatterpuck aus der Distanz von EVZ-Back Patrick Fischer daneben griff. EVZ-Topskorer Damien Brunner setzte daraufhin verbal nach, als er an Flüeler vorbeifuhr und sich wohl über dessen Lapsus lustig machte. Provokateur Brunner wurde daraufhin von ZSC-Captain Mathias Seger entschlossen abgedrängt.

Der EV Zug war wie erwartet forsch in die Partie gestartet und drängten die ZSC Lions im Startdrittel fast permanent in die eigene Zone zurück. Doch mit defensivem Geschick brachten die Zürcher das 0:0 bei 4:9 Torschüssen in die erste Pause. Die grösste Zuger Chance vereitelte ZSC-Nationalverteidiger Severin Blindenbacher, als er in der Startphase für seinen bereits geschlagenen Keeper Lukas Flüeler die Scheibe noch vor der Torlinie abfing.

Andres Ambühl war in der 24. Minute beim ersten viel versprechenden ZSC-Konter der Partie nach schönem Durchspiel mit Kenins an Markkanen gescheitert. Noch in der gleichen Shift gelang Ambühl der Führungstreffer der Lions. Und acht Minuten später realisierte Patrik Bärtschi mit seinem bereits siebten Tor in den laufenden Playoffs die 2:0-Führung der Gäste.

Zuger Fans machen im Stadion Stimmung. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
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Wie eine Wand stehen die vielen begeisterten EVZ-Fans hinter der Mannschaft. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Kurios: EVZ-Fan Stefan Weber liebt seine Freundin Natalie Frischknecht (links), die eine ZSC-Anhängerin ist, ebenso wie deren Freundin Natascha Schärer. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
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Enttäuschte EVZ-Fans nach Spielende. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Enttäuschte EVZ-Fans nach Spielende. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Enttäuschte EVZ-Fans nach Spielende. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Enttäuschte EVZ-Fans nach Spielende. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Vor dem Stadion sorgt die Polizei für Ruhe und Ordnung. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)
ZSC-Goalie Lukas Flüeler produzierte seinen ersten Flop in den diesjährigen Playoffs, als er bei einem Flatterpuck aus der Distanz von EVZ-Back Patrick Fischer daneben griff. EVZ-Topskorer Damien Brunner setzte daraufhin verbal nach, als er an Flüeler vorbeifuhr und sich wohl über dessen Lapsus lustig machte. (Bild: Keystone)
Provokateur Brunner wurde daraufhin von ZSC-Captain Mathias Seger entschlossen abgedrängt. (Bild: Keystone)
Die Zuger jubeln nach dem 2:2 Ausgleich durch Patrick Fischer. (Bild: Keystone)
Bastl und Monnet gegen Markkanen, Oppliger und Chiesa. (Bild: Keystone)
Luca Cunti (rechts) gegen Yannick Blaser. (Bild: Keystone)
ZSC-Torhüter Lukas Flüeler und EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Corsin Casutt (rechts) gegen Daniel Schnyder. (Bild: Keystone)
Thomas Rüfenacht (links) und Jeff Tambellini gegen Timo Helbling. (Bild: Keystone)
Damien Brunner (links) gegen Jeff Tambellini. (Bild: Keystone)
Die Zürcher Flüeler und Geering stoppen Fabian Schnyder. (Bild: Keystone)
ZSC-Topskorer Jeff Tambellini. (Bild: Keystone)
Andreas Ambühl erzielt in der Overtime den Siegtreffer. (Bild: Keystone)

Zuger Fans machen im Stadion Stimmung. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zug - ZSC Lions 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.

Bossard-Arena. - 7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Fluri, Stricker/Müller. - Tore: 24. Ambühl (Down, Tambellini) 0:1. 32. Patrik Bärtschi (Cunti) 0:2. 38. Casutt (Damien Brunner) 1:2. 40.(39:36) Patrick Fischer 2:2. 64. (63:52) Ambühl (Tambellini, McCarthy/Ausschluss Daniel Schnyder!) 2:3. - Strafen: 3mal Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Damien Brunner; Tambellini.

Zug: Markkanen; Helbling, Patrick Fischer; Chiesa, Blaser; Erni, Oppliger; Andreas Furrer; Damien Brunner, Holden, Pirnes; Christen, Metropolit, Rüfenacht; Fabian Schnyder, Fabian Sutter, Casutt; Sven Lindemann, Fabian Lüthi, Lammer.

ZSC Lions: Flüeler; McCarthy, Seger; Blindenbacher, Geering; Daniel Schnyder, Stoffel; Kolnik, Ambühl, Tambellini; Schäppi, Bastl, Monnet; Patrik Bärtschi, Cunti, Kenins; Down, Bühler, Baltisberger.

Bemerkungen: Zug ohne Duri Camichel und Wozniewski (beide verletzt), ZSC Lions ohne Pittis, Camperchioli (beide verletzt) sowie Cory Murphy (überzählig). (Si)

Hart umkämpftes drittes Halbfinalspiel in Zug (Bild: Keystone)

Hart umkämpftes drittes Halbfinalspiel in Zug (Bild: Keystone)