EVZ - ZSC 5:2: Zug fährt mit Volldampf Richtung Playoff

Die Zuger Erfolgsstory geht wei­ter: Dem Zuger Express waren auch die ZSC Lions nicht gewach­sen. Mit drei Toren ent­schied wiederum der jüngste Block die intensive und hochstende Begegnung.

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Zugs Janick Steinmann (vorne) erzielte den vorentscheidenden Treffer zum 3:2. (Bild EQ Images)

Zugs Janick Steinmann (vorne) erzielte den vorentscheidenden Treffer zum 3:2. (Bild EQ Images)

Langsam können die Zuger Fans wirklich daran glauben, dass ihr EV Zug es nun doch noch schaffen wird. Der Einzug in die Playoffs kommt mit jedem Sieg näher und näher. Vier Siege in Folge, dass hat es in dieser teilweise so enttäuschenden Saison bisher noch nicht gegeben.

Nach dem 10:2-Kantersieg gegen die SCL Tigers und der knappen Niederlage gegen Davos kurz vor Weihnachten brachten die wiedererstarkten Zuger im neuen Jahr der Reihe nach Ambri (4:2), Lugano (7:4), Biel (8:0) und nun auch den Favoriten ZSC Lions (5:2) zu Fall. Eine wahrhaft eindrückliche Serie.

Zürcher Doppelschlag liess Zuger unbeeindruckt
Die Zuger gingen sehr beherzt in das vierte Z-Derby der Saison (bisher drei knappe Niederlagen): Nach 12 Minuten führten sie nach Treffern von Diaz und McTavish verdient mit 2:0. Als die wohl mit etwas schwereren Beinen angetretenen Zürcher nach 38 Minuten innerhalb von nur 13 Sekunden ausgleichen konnten, sah man die Felle auf Zuger Seite wohl bereits etwas davonschwimmen.

Doch einmal mehr standen Zugs Jüngste Pate für einen weiteren Erfolg: Janick Steinmanns 3:2 (52.) und Fabian Schnyders 4:2 (55.) liessen den letzten Willen der ZSC Lions definitiv brechen. Und Lars Weibel – klarer Sieger im direkten Goalieduell mit Lukas Flüeler – war wiederum der sichere Rückhalt, wie man es von ihm eigentlich schon die ganze Saison erwartet hätte.

Aus der Zuger Herti: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zum vierten Zuger Sieg in Serie lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

EV Zug - ZSC Lions 5:2 (2:0, 0:2, 3:0)
Herti. - 4017 Zuschauer. - SR Eichmann, Dumoulin/Fluri. - Tore: 6. Diaz (Fabian Schnyder, Steinmann) 1:0. 12. McTavish (DuPont, Harrison/ Ausschluss Blindenbacher) 2:0. 38. (37:40) Bastl (Alston) 2:1. 38. (37:53) Gardner (Monnet, Wichser) 2:2. 52. Steinmann (Casutt, Harrison) 3:2. 55. Fabian Schnyder (Casutt) 4:2. 60. (59:43) McTavish 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Holden; Gardner.

Zug: Weibel; DuPont, Harrison; Diaz, Back; Meier, Kress; Casutt, Steinmann, Fabian Schnyder; McTavish, Holden, Duri Camichel; Di Pietro, Fischer, Brunner; Christen, Oppliger, Corsin Camichel.

ZSC Lions: Flüeler; Seger, Daniel Schnyder; Schelling, Blindenbacher; Geering, Suchy; Bühler, Pittis, Trudel; Gardner, Wichser, Sejna; Bastl, Alston, Monnet; Krutow, Kamber, Lukas Grauwiler.

Bemerkungen: Zug ohne Sutter (verletzt) und Isbister (überzählig). ZSC ohne Stoffel (verletzt) und Sulander (überzählig). - Pfostenschüsse: 42. Monnet, 43. DuPont, 48. Brunner. - Timeout ZSC Lions (59.). - ZSC Lions von 58:21 bis 59:43 ohne Torhüter.