EVZ: Zuger fügen Lugano erste Heimniederlage zu

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden verlor Lugano eine Partie in der Verlängerung. Auf das 4:5 in Ambri liessen die Tessiner ein 2:3 gegen Zug folgen. Reto Suri erzielte im Powerplay den Siegtreffer (62.) für die Innerschweizer.

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Gerangel vor dem Tor des HC Lugano. (Bild: Keystone)

Gerangel vor dem Tor des HC Lugano. (Bild: Keystone)

Zur bedauernswerten Figur aus Sicht Luganos avancierte ausgerechnet Liga-Topskorer Fredrik Pettersson. Der schwedische Stürmer erzielte in der 51. Minute mit seinem bereits elften Saisontor den Ausgleich zum 2:2, sass aber bei Suris Siegtreffer auf der Strafbank. So sehr Pettersson als Skorer bisher überzeugte, so risikoreich und fehlerhaft ist sein Spiel oftmals auch.

Der Sieg für den EVZ, der dritte in Folge, war nicht unverdient. Die Partie hatte für die Zuger bereits optimal begonnen. Lino Martschini traf in der Startphase innerhalb 51 Sekunden gleich zweimal und brachte sein Team mit 2:0 in Führung. Es waren die ersten beiden Schüsse auf dieses Mal von Elvis Merzlikins gehütete Tor Luganos, das am Ende seine erste Heimniederlage in dieser Saison kassierte.

Die Zuger feiern ihren Treffer zum 3:2 gegen die Luganesi. (Bild: CARLO REGUZZI)
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Die Zuger 
Spieler feiern einen ihrer Treffer. (Bild: CARLO REGUZZI)
EISHOCKEY, NATIONAL LEAGUE A, NATIONALLIGA A, NLA, LNA, SAISON 2014/15, MEISTERSCHAFT, QUALIFIKATION, HOCKEY SUR GLACE, HC LUGANO, HCL, EV ZUG, EVZ (Bild: CARLO REGUZZI)
Die Zuger Samuel Erni, links, und Tobias Stephan sichern vor Luganos Brett McLean den Puck. (Bild: CARLO REGUZZI)
Tim Ramhold vom EVZ, links, gegen Luganos Linus Klasen. (Bild: CARLO REGUZZI)
Gerangel vor Luganos Tor. (Bild: CARLO REGUZZI)
Der Zuger Fabrice Herzog, links, vor Luganos Goalie Elvis Merzlikins sowie Lorenz Kienzle. (Bild: CARLO REGUZZI)
Lukas Balmelli vom HC Lugano, links, gegen Zugs Calle Andersson. (Bild: CARLO REGUZZI)

Die Zuger feiern ihren Treffer zum 3:2 gegen die Luganesi. (Bild: CARLO REGUZZI)

Lugano vermochte auf das frühe Handicap umgehend zu reagieren und kam durch das Tor von Linus Klasen (7.) rasch wieder auf 1:2 heran. In der Folge waren es dann bis ins Schlussdrittel hinein eher wieder die Zuger, die das Spiel dominierten. Erst nach Petterssons Ausgleich - der Schwede traf im vierten Spiel hintereinander mindestens einmal - kam Lugano wieder auf und stand dem 3:2 mehrmals nahe.

Die beste Chance im Finish der regulären Spielzeit hatte allerdings dann wieder Zugs Josh Holden. Nach seinem Schuss jubelte der Kanadier bereits über sein vermeintlich 200. NLA-Tor; die Schiedsrichter gaben den Treffer allerdings nicht.

si.