Geglückte Zuger Hauptprobe

Dem EV Zug ist die Hauptrobe für die Champions Hockey League zumindest resultatmässig geglückt.

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Traf für den EV Zug: Yannick-Lennart Albrecht (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 7. August 2018))

Traf für den EV Zug: Yannick-Lennart Albrecht (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 7. August 2018))

Nach dem 3:2-Sieg am Freitag gegen die Black Wings Linz bezwang er in seinem zweiten Spiel am Turnier «Weltklasse Eishockey» gestern Adler Mannheim mit 2:1. Den Siegtreffer in Wil realisierte Flügelstürmer Reto Suri vier Minuten vor dem Ende der Partie. Neuzugang Yannick-Lennart Albrecht hatte die Zuger im ersten Drittel in Führung gebracht, ehe der EVZ im zweiten Abschnitt den Ausgleich hinnehmen musste – just nachdem der neue Headcoach Dan Tangnes ein Time-out genommen hatte. Suri sorgte dann für die Entscheidung. Damit ist für den EV Zug die Zeit der Testspiele vorbei.

Am kommenden Freitag (19.30 Uhr) startet er auswärts bei den Eisbären Berlin in die Champions-League-Saison, am Sonntag (17 Uhr) tritt er in Weissrussland bei Neman Grodno an. Die ersten beiden Heimspiele bestreiten die Zentralschweizer am Freitag, 7. September, um 19.45 Uhr gegen die Eisbären und am Samstag, 8. September, um 17 Uhr gegen Grodno. (ars)

Zug – Mannheim 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Sportplatz Bergholz Wil. – 527 Zuschauer. – SR Oggier/Lemelin. Tore: 13. Albrecht (Diaz, Klingberg). 1:0. 38. Kolarik (Akdag) 1:1. 56. Suri (Diaz) 2:1. Zug: Aeschlimann; Alatalo, Thiry; Diaz, Stadler; Zryd, Zgraggen; Oejdemark; Suri, Albrecht, Klingberg; Haberstich, Roe, Lammer; Simion, McIntyre, Martschini; Zehnder, Senteler, Schnyder; Stalberg.

Zwei Brüder, zwei Weltmeister

NHL-Superstar John Klingberg besucht seinen Bruder Carl in Zug und nimmt gleich auch am EVZ-Training teil. Der Traum der beiden Schweden ist, eines Tages wieder für den gleichen Klub zu spielen.
Sven Aregger

Tangnes gibt beim EV Zug das Tempo vor

Unter dem neuen Headcoach Dan Tangnes (39) beginnen die Hockey-Profis des EV Zug mit dem offiziellen Eistraining. Der Norweger setzt auf eine hohe Intensität. Goalie Tobias Stephan schweigt derweil zum Genoni-Transfer.
Sven Aregger