GENF - ZUG 5:2: Zug ist nach Niederlage zum Siegen verdammt

Die Zuger verlieren das wichtige 5. Playoff-Halbfinalspiel in Genf mit 2:5. Nun führt Servette in der Serie mit 3:2 und braucht nur noch einen Sieg, um die Finalserie gegen den SC Bern zu erreichen.

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Wüste Szenen im Stadion Les Vernets: Die Linienrichter versuchen, die Schlägerei zwischen Genfern und Zugern zu stoppen. (Bild EQ)

Wüste Szenen im Stadion Les Vernets: Die Linienrichter versuchen, die Schlägerei zwischen Genfern und Zugern zu stoppen. (Bild EQ)

Das haben sich die Zuger anders vorgestellt: Bereits nach 5 Minuten lag der EVZ mit 0:2 im Hintertreffen. Die frühen Treffer für Genf-Servette erzielten Thomas Déruns in der 3. und Jeff Toms in Überzahl in der 5. Minute. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Zuger von diesem frühen Rückstand erholt hatten. Mit dem Tor von Paul Di Pietro, ebenfalls in Überzahl, schöpften die Zentralschweizer aber wieder Hoffnung.

Strafen-Festival
Im zweiten Drittel glich sich das Spielgeschehen aus. Doch es waren die Genfer, die durch Morris Trachsel auf 3:1 erhöhen konnten. Was nun folgte, war ein Strafen-Festival, wie man es nicht jeden Abend zu sehen bekommt. Insgesamt sprachen die Unparteiischen Brent Reiber und Roland Stalder nicht weniger als 88 Strafminuten aus.

Entscheidung in Unterzahl
Die Entscheidung fiel in der 54. Minute, als Goran Bezina in Unterzahl (Ausschluss Kolnik) auf 4:1 stellte. Die beiden letzten Treffer in der 58. Minute von Déruns (bei Ausschluss Suri ins leere Zuger Tor) und Yanick Bodemann änderten am klaren und verdienten Verdikt zu Gunsten der Genfer nichts mehr.

Wenn für den EVZ die Saison nicht bereits am Ostermontag beendet sein soll, so müssen die Zuger das nächste Heimspiel unbedingt gewinnen. Und um die Finalserie gegen den SC Bern doch noch zu erreichen, müsste das Team von Trainer Doug Shedden auch noch ein eventuelles 7. Spiel in Genf zu seinen Gunsten entscheiden.

Ernst Zimmerli / Zisch

Genf- Servette - EV Zug 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Les Vernets. – 7202 Zuschauer (ausverkauft). – SR: Reiber/Stalder.

Tore: 3. Déruns (Salmelainen) 1:0. 5. Toms (Goran Bezina/Ausschluss Snell) 2:0. 14. Di Pietro (Christen, Corsin Camichel/Ausschluss Vukovic) 2:1. 29. Trachsler (Breitbach) 3:1. 54. Goran Bezina (Ausschluss Kolnik!) 4:1. 58. (57:34) Déruns (Ausschluss Suri) 5:1 (ins leere Tor). 58. (57:53) Bodemann (Diaz, Patrick Fischer II/Ausschluss Suri) 5:2.

Genf: Tobias Stephan; Gobbi, Jonathan Mercier; Vukovic, Malik; Höhener, Breitbach; Goran Bezina; Toms, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Rivera, Trachsler, Suri; Maurer, Hürlimann, Florian Conz; Pivron.

Zug: Markkanen; Dupont, Oppliger; Diaz, Patrick Fischer II; Schefer, Snell; Yannick Blaser; Christen, Rüfenacht, McTavish; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Duri Camichel, Steinmann, Corsin Camichel; Di Pietro, Bodemann, Fabian Lüthi; Loichat.

Strafen: 14mal 2 plus 10 Minuten (Florian Conz) gegen Genève-Servette, 15mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Snell, Yannick Blaser) gegen Zug.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cadieux, Zug ohne Kress (beide verletzt) und Boumedienne (überzähliger Ausländer).

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.