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Robin Grossmann hat mit Lausanne Grosses vor

Nach vier Jahren beim EV Zug empfängt Robin Grossmann am Sonntag (15.45 Uhr) mit dem Lausanne HC seine ehemalige Mannschaft. Mit den Waadtländern strebt der Verteidiger nach einem Titel.
Daniel Gerber
Robin Grossmann hat sich in der Romandie gut eingelebt. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus (Lausanne, 20. September 2018)

Robin Grossmann hat sich in der Romandie gut eingelebt. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus (Lausanne, 20. September 2018)

Vier Jahre lang verbrachte Robin Grossmann in den Reihen des EV Zug. Auf die neue Saison hin wechselte er in die Westschweiz zum aufstrebenden Lausanne HC. «Ich bin seit Mai hier, der Sommer am Genfersee war herrlich, die Weinberge sind schön», blickt der Verteidiger auf die vergangenen Monate zurück. Die Leute im Waadtland seien enorm freundlich und hilfsbereit. «Sie versuchen, langsam französisch zu sprechen, damit ich sie besser verstehe. Man hat in der Deutschschweiz ein schlechtes Bild, ich war positiv überrascht.»

Robin Grossmann hat sich also gut in der Romandie eingelebt. «Wir wohnen zehn Minuten vom Stadion und zwei Minuten vom See entfernt, in einem kleinen Dorf», erzählt der 30-Jährige. Er lebt zusammen mit seiner Frau Eliane sowie Sohn Jax, der am 1. April zur Welt gekommen ist und somit morgen Montag sechs Monate alt wird. «Es war eine Umstellung, doch Jax ist ein pflegeleichtes Baby, uns geht es hier super.»

«Der Sonntag wird speziell»

Somit steckt Robin Grossmann voller Energie, wenn er nun am Sonntag (15.45 Uhr) erstmals am Lac Leman gegen seine ehemalige Mannschaft, den EV Zug, antritt. «Der erste Match gegen das alte Team ist immer speziell. Ähnlich wie damals, als ich nach sechs Jahren in Davos erstmals mit dem EVZ gegen die Bündner spielte», erzählt Grossmann. In Zug habe er viele gute Kollegen. «Es wird ein spezieller Match. Besonders aussergewöhnlich wird es aber dann, wenn ich zum ersten Mal mit Lausanne nach Zug komme.» Auch bei diesen besonderen Umständen wolle er ein gutes Spiel abliefern. Mit sechs Punkten aus vier Spielen ist der LHC durchwachsen in die Saison 2018/19 gestartet. Mit Trainer Ville Peltonen wehe ein neuer Wind im Klub, es gebe ein neues Spielsystem. Grossmann: «Letzte Saison wurden zu viele Gegentore kassiert. Vorne haben wir vier gute Linien, die treffen können. Doch die Saison ist noch jung, und alle Mannschaften haben noch Luft nach oben.» Arbeiten müsse die Equipe noch an den Special Teams und kleinen Details. Es sei noch nicht alles so eingespielt.

Cup als attraktive Chance

Seit Einführung der Playoffs (ab 1986) und dem Comeback des Cups (ab 2015) fand noch keiner von bisher 37 Pokalen den Weg in die welsche Schweiz. In den letzten zwölf Saisons wurde der Meistertitel nur noch zwischen dem SC Bern, dem HC Davos und den ZSC Lions ausgemacht. «Ich hoffe, dass vermehrt mehr Teams mitreden können. Viele Mannschaften geben Gas, zum Beispiel mit neuen Stadien. Ich kam nach Lausanne, um nochmals etwas zu gewinnen, ich spiele, um Erfolg zu haben. Deshalb hoffe ich, dass wir die Dominanz der Grossen brechen und ein Wort mitreden können», sagt Grossmann.

Eine zusehends attraktivere Möglichkeit, einen Pokal zu gewinnen, bietet der Cup. «Wenn man nicht der SCB oder der ZSC ist, die jährlich um die Meisterschaft mitspielen, dann sollte der Cup ein Thema sein.»

Zweimal pro Woche Französisch-Unterricht

Robin Grossmann hat einen Vierjahresvertrag in der «olympischen Hauptstadt» unterzeichnet, um Akzente zu setzen. Einzig Französisch spricht er noch nicht akzentfrei, aber immer besser: «Meine Frau und ich nehmen zweimal pro Woche Unterricht.» Auf dem Eis aber will Grossmann Lektionen erteilen, auch am Sonntag gegen den EV Zug.

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