Grossmann und Lammer fallen aus

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EV Zug Im Vergleich zur emotionalen Auseinandersetzung gegen Genève-Servette vom Montag (3:2 n. V.) werden am heutigen Mittwoch im Cup-Halbfinal gegen den gleichen Gegner zwei Zuger Akteure nicht zur Verfügung stehen. Dominik Lammer erhielt nachträglich eine Spielsperre vom NL-Einzelrichter aufgebrummt, weil ihn der von der Liga als «Chefankläger» mandatierte Stéphane Auger eines Stockstichs beschuldigt hat. Passiert war es in der 34. Minute, als Servettes Stürmer Daniel Rubin Zugs Goalie Tobias Stephan rammte und zusammen mit dessen Teamkollegen Johann Morant vorerst im Tor liegen blieb. Kurz darauf ist Lammer dazugestossen und hat laut Einzelrichterentscheid den wehrlosen Rubin mit dem Stock traktiert. «Ich wäre zwar nicht zu dieser Beurteilung gelangt», sagt Zug-Trainer Harold Kreis, «aber wir akzeptieren den Entscheid.» Den gesperrten EVZ-Stürmer wird Marc Marchon ersetzen.

Robin Grossmann wird wegen einer nicht näher definierten Verletzung im Bereich des Oberkörpers fehlen. Für den routinierten Offensivverteidiger kommt der 19-jährige Tobias Fohrler zum Einsatz. Kreis hofft darauf, am nächsten Wochenende in den beiden Duellen gegen Ambri wieder auf Grossmann zählen zu können. (ain)