HERTI: Eisiger Abschied vom Zuger Eis

Eigentlich wären die Temperaturen zum Schlittschulaufen ideal. Doch am Donnerstag schloss das Zuger Eisfeld für drei Jahre seine Tore.

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Jugendliche geniessen ihre vorerst letzte Fahrt auf Kuven auf dem Zuger Eisfeld. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Jugendliche geniessen ihre vorerst letzte Fahrt auf Kuven auf dem Zuger Eisfeld. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Am Gründonnerstag, kurz nach 22 Uhr: Der zehnjährige Yannick Zehnder verlässt das Aussenfeld der Zuger Kunsteisbahn. Der EVZ-Nachwuchsspieler ist der letzte Nutzer der Eisfläche. Nach 41 Jahren Betriebsdauer ist Schluss; die Fläche wird demnächst als Abstellplatz für den Neubau des Eisstadions gebraucht.

Gleich nach Yannick Zehnders Abgang stellt Eismeister Jürg Casalini die Kühlanlage ab. «Ich traure alten Sachen nie nach», sagt der ehemalige EVZ-Captain, der seit 21 Jahren auf der KEB arbeitet. Die Zukunft bringe jetzt «eine grosse Chance und neue Herausforderungen», ergänzt er. «Wir bekommen eine tolle Anlage.» Sie soll bis 2011 bereit sein.

Marco Morosoli