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Intensive Transfer-Beziehung zu Lugano

Vom EVZ zu Lugano: Dario Bürgler. (Bild: Keystone / Samuel Golay)

Vom EVZ zu Lugano: Dario Bürgler. (Bild: Keystone / Samuel Golay)

Startgegner kza.Der Gotthard, die steinerne Seele der Schweiz, trennt den EV Zug und Lugano. Aber der Gotthard war noch nie ein Hindernis um Geschäfte zu machen. Die Innerschweizer Bauern verdienten schon vor Jahrhunderten mit dem Viehexport in die Lombardei gutes Geld. Und so ist es kein Wunder, dass die Liste der Hockey-Grössen, die in Zug und Lugano gewirkt haben (oder immer noch wirken) schier endlos lang ist. Von Mats Waltin, Sandro und Alessio Bertaggia, Jim Koleff über Ronnie Rüeger, André Rötheli, Ruben Fontana, Lars Weibel, Andy Ritsch, John Fritsche, Kevin Schläpfer, Todd Elik und Jörg Eberle, von Misko Antisin, Patrick Sutter, Mike Maneluck, Glen Metropolit, Janick Steinmann, Patrick Fischer, Harold Kreis, Thomas Rüfenacht, Timo Helbling, Dominik Schlumpf, Johan Morant oder Alessandro Chiesa, Damien Brunner, Dario Bürgler, Daniel Sondell bis zu Doug Shedden.

Dasselbe Transferziel

Lugano und Zug begegnen sich im Hockeybusiness auf Augenhöhe. Beide streben den nächsten Titel an. Die Zuger setzen mehr auf eine langfristige Entwicklung und investieren nachhaltig (Infrastruktur, Akademie). Sie haben ohne meisterlichen Ruhm leben gelernt, der letzte Titelgewinn ist ja schon eine Weile her (1998). Die sportliche Strategie in Lugano ist aggressiver auf die Gegenwart ausgelegt, meisterlicher Ruhm gehört zur DNA dieses grossen Hockeyunternehmens, das schon sieben Titel geholt hat. Die Wartezeit auf die nächste Meisterfeier wird als unerträglich lang empfunden. Seit dem letzten Triumph von 2006 (unter Zugs aktuellem Trainer Harold Kreis) hat Lugano nur ein einziges Mal die erste Playoff-Runde überstanden – im letzten Frühjahr unter dem ehemaligen EVZ-Kulttrainer Doug Shedden. Er hatte die Mannschaft von seinem Vorgänger Patrick Fischer auf dem letzten Platz übernommen und ab dem Zeitpunkt seines Amtsantrittes bis Ende der Qualifikation holten nur noch die ZSC Lions mehr Punkte. Der Kanadier hat nun nach dem verlorenen Finale gegen Bern den Auftrag, die Meisterschaft zu gewinnen.

Zug und Lugano hatten in den letzten Monaten das gleiche Transferziel. Die Mannschaft so verändern, dass sie playofftauglicher wird. Deshalb hat Zugs Sportchef Reto Kläy den Stürmer Dario Bürgler und den schwedischen Verteidiger Daniel Sondell aus weiterlaufenden Verträgen ausgemustert. Und Luganos grosse Strategen haben mehrere Spieler neu unter Vertrag genommen, um playofftauglicher zu weden. Dazu gehören: Dario Bürgler und Daniel Sondell.

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