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Dem EV Zug lockt nach dem dritten Sieg die fünfte Finalserie

Der EV Zug schafft das Break und besiegt auswärts Lausanne mit 2:0. Nun können die Zentralschweizer am Donnerstag mit einem weiteren Sieg vorzeitig in den Playoff-Final einziehen.
René Barmettler, Lausanne
Zugs Garrett Roe (rechts) zieht gegen Lausannes Cory Emmerton ab und trifft zum 1:0. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Garrett Roe (rechts) zieht gegen Lausannes Cory Emmerton ab und trifft zum 1:0. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Die Zuger feiern das 0:1, Sandro Zurkirchen im Tor des Lausanne HC ist geschlagen. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Die Zuger feiern das 0:1, Sandro Zurkirchen im Tor des Lausanne HC ist geschlagen. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Carl Klingberg, Garrett Roe und Dario Simion jubeln nach dem 0:1. (Bild: Pascal Muller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Carl Klingberg, Garrett Roe und Dario Simion jubeln nach dem 0:1. (Bild: Pascal Muller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Carl Klingberg (rechts) im Duell mit Lausannes Dario Trutmann. (Bild: Pascal Muller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Carl Klingberg (rechts) im Duell mit Lausannes Dario Trutmann. (Bild: Pascal Muller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Lausannes Tyler Moy versucht EVZ-Torhüter Tobias Stephan zu umkurven. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Lausannes Tyler Moy versucht EVZ-Torhüter Tobias Stephan zu umkurven. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Lino Martschini (links) verfolgt von Lausannes Joel Vermin. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Lino Martschini (links) verfolgt von Lausannes Joel Vermin. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Dario Simion (links) gegen Lausanne-Topskorer Joel Vermin. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Dario Simion (links) gegen Lausanne-Topskorer Joel Vermin. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Viel Verkehr vor Lausanne-Torhüter Sandro Zurkirchen. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Viel Verkehr vor Lausanne-Torhüter Sandro Zurkirchen. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Dominic Lammer (links) umkurvt Lausannes Mika Partanen. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Dominic Lammer (links) umkurvt Lausannes Mika Partanen. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs David McIntyre (vorne) wird von Lausannes Dario Trutmann umgerissen. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Zugs David McIntyre (vorne) wird von Lausannes Dario Trutmann umgerissen. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Carl Klingberg (vorne) blockt Lausannes Petteri Lindbohm.(Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Carl Klingberg (vorne) blockt Lausannes Petteri Lindbohm.(Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs David McIntyre (links) gegen Lausannes Robin Grossmann. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs David McIntyre (links) gegen Lausannes Robin Grossmann. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
Die beiden Lausanner Yannick Herren und Benjamin Antonietti beschäftigen die Zuger Tobias Stephan und Thomas Thiery. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)Die beiden Lausanner Yannick Herren und Benjamin Antonietti beschäftigen die Zuger Tobias Stephan und Thomas Thiery. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, Lausanne, 2. April 2019)
Zugs Thomas Thiry (rechts) gegen Lausannes Etienne Froidevaux. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)Zugs Thomas Thiry (rechts) gegen Lausannes Etienne Froidevaux. (Bild: Pascal Müller / Freshfocus, Lausanne, 2. April 2019)
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Lausanne HC - EV Zug 0:2

Mit einer abgeklärten Leistung siegte der EV Zug in der Patinoire de Malley, es bestand eigentlich nie Zweifel, wer als Sieger vom Eis gehen würde. Nun benötigen die Zuger noch einen Sieg, um nach 1995, 1997, 1998 und 2017 zum fünften Mal in der Vereinshistorie in einen Final einzuziehen.

Der letzte Schritt sei immer der schwierigste, wird zwar oft zitiert. Wer aber diesen Zugern bei der Arbeit zusieht, bei dem kann gar nicht das Gefühl aufkommen, dass da noch etwas schiefgehen könnte. Trotzdem warnt EVZ-Goalie Tobias Stephan nach der Partie vom Dienstag: «Jedem ist bewusst, wie schnell etwas schiefgehen kann. Wir müssen Lausanne am Donnerstag unter Druck setzen. Sie sind müde.»

Lausanne ist wie ein schlechter Aktienindex

Lausanne-Trainer Ville Peltonen machte nach dem müden Auftritt und der 0:5-Niederlage von letztem Samstag auf Galgenhumor. «Das ist wie ein schlechter Aktienindex, der erneut abgestürzt ist. Die gute Sache ist, dass er wieder steigen kann.» Damit sprach er die Inkonstanz seines Teams an. Auf ein gutes folgte ein schlechtes Spiel. «Die Hochs müssen länger andauern und die Tiefs kürzer werden.» Dieser Ratschlag ist insbesondere während einer Playoff-Serie zu beherzigen. Das taten die Zuger bisher. Aus dem guten Kollektiv stechen insbesondere Garrett Roe, Lino Martschini und Reto Suri heraus. Spielten sie im Vorjahr gegen die ZSC Lions im Viertelfinal weitgehend ohne Inspiration, fräsen sie heuer wie beseelt von einer Mission über das Eis.

Im vierten Spiel haperte es zwar vorerst im Angriffsspiel. Die Romands agierten äusserst vorsichtig, als seien sie eingeschüchtert, hatten im Startdrittel trotzdem einige Halbchancen mehr als die Zuger. Das 13:4-Torschussverhältnis zu Gunsten der Zentralschweizer täuschte ein wenig, denn die meisten Abschlüsse der Romands landeten neben dem Gehäuse von Tobias Stephan.

Die Zentralschweizer verschärften im Mitteldrittel das Tempo. Als in der 26. Minute Joël Vermin den Zuger Verteidiger Miro Zryd mit dem Stock im Gesicht traf, musste der Lausannois für vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Das zweite Überzahlspiel des EVZ an diesem Abend lief nun rund. Santeri Alatalo zu Roe, dieser schloss direkt ab – 1:0. Die Überlegenheit der Zuger nahm in der Folge gewaltige Ausmasse an. In den letzten Minuten der zweiten Spielperiode schnürten sie den Gegner in seiner Zone ein. Der einzige Schönheitsfehler aus Zuger Sicht: Die Waadtländer konnten sich ohne weiteren Schaden zu erleiden in die zweite Pause retten.

Der EVZ fügte weiteren Schaden etwas zeitverzögert zu. Als er die dritte Unterzahlsituation überstanden hatte, schlug Martschini mit einem satten Schuss zum vorentscheidenden 2:0 zu (44.). «Ich musste dann aber noch zwei, drei heikle Situationen überstehen», sagte Stephan. Er wurde zum besten Spieler ausgezeichnet, während der Aktienkurs des Lausanne HC weiter in den Keller gesunken ist.

Lausanne - Zug 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Lemelin, Castelli/Fuchs. - Tore: 27. Roe (Alatalo, Martschini/Ausschluss Vermin) 0:1. 44. Martschini (Flynn, Alatalo) 0:2. - Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Vermin; Roe.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Genazzi; Lindbohm, Frick; Trutmann, Grossmann; Nodari; Moy, Emmerton, Kenins; Bertschy, Vermin, Partanen; Leone, Froidevaux, Zangger; Antonietti, In-Albon, Herren.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Zryd; Klingberg, Roe, Simion; Martschini, Flynn, Suri; Lammer, McIntyre, Leuenberger; Albrecht, Senteler, Schnyder; Zehnder.

Bemerkungen: Lausanne ohne Mitchell und Jeffrey. Zug ohne Everberg (alle verletzt). - 21. Pfostenschuss Alatalo. - Timeout Lausanne (56:23.), danach ohne Goalie.

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