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KERNS: EIDGENÖSSISCHER DIFFERENZLERJASS: Sepp Arnold dominiert Meisterschaft

Die Jahresmeisterschaft im Differenzlerjass der Sektion Kerns endete mit einem grossartigen Sieg des Urners Sepp Arnold. Bereits vor der letzten Runde vorn, setzte er noch einen drauf.
Tim Ramholt (rechts) bejubelt mit Robbie Earl sein Tor zum 1:0. Mit seinen zwei Toren avancierte er in seinem 500. NLA-Spiel zum Mann des Abends. (Bild: EQ/Marc Schumacher)

Tim Ramholt (rechts) bejubelt mit Robbie Earl sein Tor zum 1:0. Mit seinen zwei Toren avancierte er in seinem 500. NLA-Spiel zum Mann des Abends. (Bild: EQ/Marc Schumacher)

pd. Arnold verbuchte mit sehr guten 49 Differenzpunkten nochmals einen Tagessieg und erreichte damit den grossen Vorsprung von 50 Differenzpunkten. Edi Müller aus Luzern mit 462 Punkten und Beat von Wyl, seines Zeichens Gemeindepräsident von Giswil, mit 475 Punkten mussten sich geschlagen geben, erreichten jedoch immerhin einen Podestplatz.

Mit Sepp Arnold aus Unterschächen setzen sich die meisten Jasser gerne an den Jasstisch. Er jasst stets fair und ruhig und lässt sich auch von Ausreissern nicht aus der Fassung bringen. Arnold holt schweizweit ein einmaliges Resultat: Seit der schweizerische Final im Differenzlerjass durchgeführt wird, also seit 29 Jahren, konnte sich Sepp Arnold als Erster jedes Mal qualifizieren. Eindrücklich sind seine sieben besten Resultate des Jahres. Zweimal blieb er mit 49 Punkten unter der Schallgrenze von 50 Punkten, zweimal verbuchte er Rundenresultate zwischen 50 und 60.

Direkte Qualifikation für acht bis zehn Jasser

Wie viele Personen sich über die Sektion Kerns für den Final qualifizieren können, wird erst mit der letzten Runde entschieden. Die Sektionsleitung rechnet mit acht bis zehn Plätzen. Bis Rang 8 dürfte die Qualifikation feststehen. Auf Platz 4 schloss Beat Amstutz mit 479 Punkten ab, der in der letzten Runde den Medaillenplatz nur knapp verpasste. Auf den Rängen 5 bis 8 liegen vier Jasser nahe beieinander. Zwei dieser Spitzenränge blieben in Obwalden. Der Kernser Hery Durrer erreichte 496 Punkte, Ewald Husistein aus Ebikon 503 Punkte, Noldi Waser aus St. Niklausen 506 Punkte und der Meiringer Beat Glarner 508 Punkte. Nur knapp dahinter folgen Beny Rohrer aus Flüeli-Ranft mit 512 Punkten und Daniel von Rotz aus Kerns mit 514 Punkten, die möglicherweise auch für den Final ausreichen.

Halbfinal oder auswär­tige Sektionen

Zwei weitere Möglichkeiten ergeben sich für alle Mitglieder des Eidgenössischen Differenzler-Jass-Verbands EDJV, sich für den Final zu qualifizieren. Zahlreiche Jasser spielten regelmässig in einer auswärtigen Sektion, so vor allem in Luzern-Littau. Mit sieben guten Resultaten kann auch hier die Finalqualifikation erreicht werden. Zudem wird der Hoffnungslauf über den sogenannten Halbfinal angeboten, den alle Jasser mit mindestens sieben Resultaten bestreiten können. Der Halbfinal wird an drei Spielorten der Schweiz angeboten, dieses Jahr auch in Kerns.

Start in die neue Saison am 12. Dezember

Im Differenzlerjass ist es Brauch, die erste Runde der neuen Jahresmeisterschaft bereits im alten Jahr zu spielen. So wird auch die Sektion Kerns bereits am 12. Dezember in die Saison 2017 starten. Da vorgängig die Halbfinalrunde gespielt wird, erfolgt der Start erst um 21.30 Uhr. Der Start der neuen Runde ist eine ausgezeichnete Möglichkeit für Jassbegeisterte, in diesen sehr vielfältigen Jasssport einzusteigen. Jede interessierte Person kann sich direkt im Jasslokal einfinden.

Schlussrangliste

der Jahresmeisterschaft 2016: 1. Sepp Arnold, Unterschächen, 412 Punkte. 2. Edi Müller, Reussbühl, 462. 3. Beat von Wyl, Giswil, 475. 4. Beat Amstutz, Ennet­moos, 479. 5. Hery Durrer, Kerns, 496. 6. Ewald Husistein, Ebikon, 503. 7. Noldi Waser, St. Niklausen, 506. 8. Beat Glarner, Meiringen, 508. 9. Bernhard Rohrer, Flüeli-Ranft, 512. 10. Daniel von Rotz, Kerns, 514.

HINWEIS

?Jahresmeisterschaft 2017, Montag, 12. Dezember, 21.30 Uhr (Runde 1), Restaurant Rose, Kerns. ?

HINWEIS

Start Jahresmeisterschaft 2017 am MOntag, 12. Dezember, 21.30 Uhr (Runde 1) im Restaurant Rose in Kerns.

«Ich wollte das Glück auf unsere Seite zwingen.» Serge Pelletier, Trainer von Ambri (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

«Ich wollte das Glück auf unsere Seite zwingen.» Serge Pelletier, Trainer von Ambri (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

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