Lockout-Ende macht Zug das Leben schwer

Ab sofort muss Zug-Coach Doug Shedden auf die drei besten Spieler verzichten – weil die NHL startet.

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Das Ende des Lockouts ist ein schwerer Schlag für EVZ-Trainer Doug Shedden. (Bild: Keystone)

Das Ende des Lockouts ist ein schwerer Schlag für EVZ-Trainer Doug Shedden. (Bild: Keystone)

Es ist ein schwerer Schlag für den EV Zug: Der schwedische Superstar Henrik Zetterberg, der Liga-Topskorer Damien Brunner und Nationalverteidiger Rafael Diaz stehen dem Tabellenvierten der NLA nicht mehr zur Verfügung. Die drei Leistungsträger werden in den nächsten Tagen nach Nordamerika verreisen und sich ihren NHL-Teams anschliessen. Denn der Lockout-Streit ist beigelegt, die Saison wird frühestens in einer Woche beginnen.

Auch in der höchsten Spielklasse unseres Landes wird es ohne all die NHL-Stars zu einer Art zweitem Saisonstart kommen. Und der EVZ wird kein Spitzenteam mehr stellen. Trotzdem wird die Qualifikation fürs Playoff – das eigentliche Saisonziel der Zuger – nicht in Gefahr geraten. Das glaubt zumindest Damien Brunner: «Ich habe keinen Zweifel daran, dass es Zug schafft.» 15 Spiele vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den Strich 12 Punkte.

Geld für einen fünften Ausländer?

Die sportliche Leitung der Zuger ist nun darum bemüht, dem Verwaltungsrat den Kauf eines fünften Ausländers schmackhaft zu machen. Ihr Interesse an namhaften Kandidaten hat sie bereits angemeldet. Cheftrainer Doug Shedden erhofft sich derweil eine Leistungssteigerung jener Spieler, die sich bislang unter Wert geschlagen haben. Er sagt: «Wir brauchen Jungs, die jetzt aufstehen und am Karren ziehen.»  

Nicola Berger

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