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Martschini wartet seit 15 Spielen auf ein Tor

Ohne Abschlussglück: EVZ-Stürmer Lino Martschini. (Bild: Steffen Schmidt/Freshfocus (30. 3. 2017))

Ohne Abschlussglück: EVZ-Stürmer Lino Martschini. (Bild: Steffen Schmidt/Freshfocus (30. 3. 2017))

EV Zug Lino Martschini versuchte alles. Er suchte den Abschluss und kam auch zu guten Möglichkeiten. Fünf Schüsse aufs Tor liess er sich gestern notieren, doch alle blieben erfolglos. Letztlich konnte auch er die neuerliche Nieder­lage gegen Bern nicht verhindern. «Chancen hatten wir genug, aber es fehlte der Killerinstinkt», sagte er hinterher.

Auch Martschini selber ist derzeit auf der Suche nach dem Killerinstinkt. Seit 15 Spielen – seit insgesamt 974 Minuten – hat er nicht mehr getroffen. Sein letztes Tor schoss der 24-jährige Luzerner im Qualifikationsspiel gegen Fribourg-Gottéron am 18. Februar. In den Playoffs kommt der Topskorer, der in der Regular Season 23 Tore erzielte, nicht richtig in Schwung. Das war schon in den zwei vorherigen Saisons so, als ihm in zehn Playoff-Spielen nur ein Treffer glückte. Sind es der fehlende Raum und die robustere Spielweise, die den begabten Vollstrecker in der entscheidenden Saisonphase bremsen? Oder macht ihm eine mentale Blockade zu schaffen? Martschini verneint. Zumindest gegen aussen bleibt er gelassen. «Ich will das nicht an mich heranlassen», sagte er gestern. «Ich kann nur weiter hart arbeiten. Und ich versuche, positiv zu bleiben», ergänzte der EVZ-Topskorer.

Im Schatten der McIntyre-Linie

Fakt ist, dass die nominell erste Zuger Linie mit Martschini, Reto Suri und Center Josh Holden (gestern krank, für ihn spielte Matti Järvinen) in den bisherigen Playoffs im Schatten des Blocks um David McIntyre stand. Bezeichnend: Kurz vor Schluss der gestrigen Partie legte Martschini für Suri auf, doch der vergab die grosse Chance auf den Ausgleich.

Beobachter äusserten sich zuletzt kritisch, weil Martschini weiterhin in der ersten Powerplay-Formation eingesetzt wurde. Sie sahen sich im ersten Finalspiel in Bern bestätigt, als sich Martschini in Überzahl einen Fehlpass leistete, welcher der Ausgangspunkt des Berner 2:0 war. Doch Trainer Harold Kreis hielt bislang an seinem Topskorer fest. «Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern», sagt er. «Lino ist ein wichtiger Bestandteil des Powerplays. Er soll seinen Job machen und die Ruhe bewahren.» Martschini dankte das Vertrauen des Trainers gestern immerhin mit einer Vorlage für das Tor von Rafael Diaz.

Er kann eigentlich gegen den SCB treffen

Doch gerade jetzt – in dieser heiklen Lage – sind die Zuger mehr denn je auf einen treffsicheren Martschini angewiesen. Das weiss auch der Flügelstürmer selber. Er sagt: «Ich hoffe, dass ich dem Team noch helfen kann.» Dass er gegen den SC Bern treffen kann, hat er dieses Jahr schon bewiesen: Zum 6:0-Heimsieg am 21. Januar trug Lino Martschini drei Tore bei.

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

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