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Martschini: «Wir haben unser bestes Hockey noch nicht gezeigt»

Hungrig auf weitere Erfolge: Zugs Lino Martschini. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Genf, 11. März 2017))

Hungrig auf weitere Erfolge: Zugs Lino Martschini. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Genf, 11. März 2017))

EVZ Die Mannschaft des EV Zug absolvierte gestern Mittag in der Bossard-Arena eine intensive Trainingseinheit. Es ging darum, auf engem Raum schnelle Entscheidungen zu treffen. Damit haben die Zuger schon mal das simuliert, was sie im Halbfinal gegen den HC Davos erwartet. «Die Davoser spielen Tempo­hockey. Sie sind läuferisch und kämpferisch stark und haben ein gutes Umschaltspiel», sagt EVZ-Trainer Harold Kreis. Die Stärken des Gegners kennt auch Rafael Diaz. «Wir müssen EVZ-­Hockey spielen, mit Herz und Leidenschaft», betont der Verteidiger. EVZ-Hockey, das heisst für ihn auch: «Nie aufgeben, kompakt spielen, uns gegenseitig unterstützen, immer Vollgas geben.»

Davos hat sich wie der EVZ in den Viertelfinals mit vier Siegen in vier Spielen durchgesetzt – zum Leidwesen der Westschweizer Klubs. Während Zug den HC Genève-Servette niederrang, machten die Bündner kurzen Prozess mit dem HC Lausanne. Nach einem harzigen ­Saisonstart hat sich Davos deutlich gesteigert und scheint nun in Bestverfassung zu sein. «Arno Del Curto hat es geschafft, dass sein Team zum richtigen Zeitpunkt topfit ist», lobt Kreis seinen Trainerkollegen.

In der Qualifikation trafen der EVZ und der HCD sechsmal aufeinander. Jedes Team gewann dreimal. Diaz rechnet auch im Halbfinal mit einer ausgeglichenen, engen Serie. «Die Spiele werden hart umkämpft und körperbetont sein. Details werden über den Finaleinzug entscheiden.»

Diaz hofft auf «Hexenkessel»

Als Dritter der Qualifikation hat der EVZ gegenüber Davos (5. Rang) den Heimspielbonus. Er kann das erste Duell am kommenden Dienstag (20.15, SRF zwei) zu Hause austragen. «Die Bossard-­Arena muss zum Hexenkessel werden», appelliert Diaz an die Fans. «Mit unserem ­tollen Publikum können wir den Heimvorteil nutzen.»

Der Zuger Topskorer Lino Martschini sieht einen weiteren Pluspunkt für seine Mannschaft in der Ausgeglichenheit. «Alle vier Linien können skoren und bringen viel Energie aufs Eis. Das kann am Ende den Ausschlag geben.»

Übrigens: Das letzte Mal traten Zug und Davos in den Playoffs vor zwei Jahren gegeneinander an. Die Bündner gewannen damals auf dem Weg zum Meistertitel die Viertfinalserie mit 4:2. Sinnt der EVZ auf Revanche? Martschini vereint. «Wir sind jetzt eine andere Mannschaft. Deshalb ist auch die Situation eine andere», sagt der Stürmer. Und dann ergänzt er vielversprechend: «Wir haben unser bestes Hockey noch nicht gezeigt. Wir sind hungrig auf weitere Erfolge.»

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

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