Metropolit führt Zug zum Sieg - Di Pietro verehrt

Der EV Zug gewann gegen Genf-Servette klar und deutlich. Herausragend waren Metropolit und Christen. Am Schluss wurde aber doch Paul Di Pietro verehrt.

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EVZ-Fans verehren Paul Di Pietro: For some, only a player, for us a living legend. (Bild: EQ)

EVZ-Fans verehren Paul Di Pietro: For some, only a player, for us a living legend. (Bild: EQ)

Zweimal gelang es den Genfern auszugleichen, ehe die Zuger mit drei Toren innerhalb von 8:44 Minuten zum 5:2 (39.) alles klar machten. Björn Christen erzielte beim 1:0 (8.) und 3:2 (30.) seine Saisontore Nummer 13 und 14. Beim 3:2 profitierte er von einem genialen Querpass des überragenden Glen Metropolit, der sich ein Tor und drei Assists gutschreiben liess. Auch Björn Christen zeigt sich in blendender Form: Er erzielte zwei Tore und einen Assist. Überhaupt zeigten sich die Zuger beim dritten Sieg in den letzten vier Partien sehr spielfreudig. Das 6:2 schoss in seinem 250. NLA-Spiel Damien Brunner (42.).

Zug, das in den diesjährigen Playoffs im Halbfinal an Servette gescheitert war, setzte sich somit auch im dritten Saisonduell gegen die Genfer durch. Von den Fans übers ganze Spiel hinweg geehrt wurde Paul Di Pietro, die «lebende Legende» mit der Nummer 55, der bei Zug für die nächste Saison keinen Vertrag mehr erhielt.

si/rem

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.





Zug - Genève-Servette 6:2 (2:1, 3:1, 1:0)

Bossard Arena. - 5455 Zuschauer. - SR Eichmann, Fluri/Müller. - Tore: 8. Björn Christen (Casutt, Metropolit) 1:0. 16. Fritsche (Park, Goran Bezina/Ausschluss Chiesa) 1:1. 20. Metropolit (Casutt, Björn Christen) 2:1. 29. Flurin Randegger (Pothier) 2:2. 30. Björn Christen (Metropolit, Casutt) 3:2. 37. Fabian Schnyder (Wozniewski, Holden) 4:2. 39. Wozniewski (Metroplit, Duri Camichel) 5:2. 42. Damien Brunner (Holden/Ausschluss Toms) 6:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 10 Minuten (Fritsche) gegen Genève- Servette. - PostFinance-Topskorer: Holden; Park.

Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Patrick Fischer; Chiesa, Snell; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Björn Christen, Metropolit, Casutt; Duri Camichel, Rüfenacht, Corsin Camichel; Di Pietro, Sutter, Sven Lindemann; Fabian Lüthi.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Höhener, Breitbach; Gobbi; Déruns, Paul Savary, Salmelainen; Toms, Park, Fritsche; Walsky, Trachsler, Flurin Randegger; Pivron, Florian Conz, Cadieux.

Bemerkungen: Zug ohne Blaser. Genève-Servette ohne Rubin, Rivera (alle verletzt) und Berthon (U20 Frankreich).