Mit Hightech gegen Hooligans

Ab den Playoffs ist in der Bossard-Arena im Gästesektor ein Scanner im Einsatz.Das teure Gerät soll sich schnell rechnen.

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Chris Bruhin (links) und Andy Jud vom EVZ-Sicherheitsdienst testen den neuen Scanner. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Chris Bruhin (links) und Andy Jud vom EVZ-Sicherheitsdienst testen den neuen Scanner. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Besucher des Gästesektors des Zuger Eishockeystadions müssen ab dem Playoff-Start damit rechnen, dass auch ihre Personalien elektronisch erfasst werden. Ein solcher Scanner ist in der Schweiz bisher nirgends in dieser Konfiguration im Einsatz. Die Krienser Firma Frey & Cie hat es speziell auf die Bedürfnisse des EV Zug zugeschnitten. «Es ist unsere Arena, und wir bestimmen, wer reinkommen darf», begründet François Stocker, Sicherheitsdelegierter des EVZ, den Einsatz der Apparatur.

Der Scanner kostet rund 18'000 Franken und wird von der Stadt bezahlt. Im letzten Heimspiel der Qualifikation wird das Gerät getestet. Ab dem Start zu den Playoffs am 1. März gilt es dann ernst. Allerdings werden nicht alle Besucher durch diese zusätzliche Kontrollschlaufe geschleust. Wie die Grenzwächter am Zoll picken sich EVZ-Sicherheitsdienstmitarbeiter Fans heraus, die eingehender erfasst werden sollen. Wenn sich jemand nicht kontrollieren lassen will, darf er dir Arena nicht betreten.

Die im Vorfeld eines Spiels erfassten Daten werden nicht gespeichert. «Nur die Polizei und die Staatsanwaltschaft können auf die Daten zugreifen. Gibt es keine Vorkommnisse, werden sie wieder überschrieben», sagt François Stocker, Sicherheitsdelegierter des EVZ. Der EVZ lege keine Datenbank an.

Marco Morosoli

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