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In einer spektakulären Partie verliert der EV Zug 2:3 gegen den HC Davos nach Verlängerung

Der EV Zug verliert am Mittwochabend das Auswärtsspiel gegen den Tabellensiebten HC Davos. Die Zentralschweizer Tabellenführer trafen auf einen offensiv starken Gegner.

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Der Leader Zug (weisse Trikots) kann sich im Spiel gegen den HC Davos schlussendlich nicht durchsetzen.

Der Leader Zug (weisse Trikots) kann sich im Spiel gegen den HC Davos schlussendlich nicht durchsetzen.

Bild: Keystone / Christian Merz (Davos, 30. Dezember 2020)

(sda) Der Leader Zug verliert mit 2:3 nach Verlängerung gegen den HC Davos. Damit kommen die Bündner zu einem ihrer seltenen Siege gegen die Zentralschweizer. Fabrice Herzog sorgte vier Sekunden vor Ende der Verlängerung für die Entscheidung.

Die Verlängerung knüpfte nahtlos da an, wo die Partie nach 60 Minuten temporär geendet hatte: spektakulär. Am Ende holte sich der HCD nicht unverdient den Zusatzpunkt. Bereits nach wenigen Sekunden der Overtime hatte Magnus Nygren nur die Latte getroffen, nach einem Wechselfehler der Zuger konnte Davos sogar 30 Sekunden mit 5 gegen 3 spielen. Das entscheidende 3:2 fiel allerdings erst ganz am Ende.

Mit Davos und Zug trafen die beiden offensiv stärksten Teams der Liga aufeinander, und das zeigte sich in 75 Schüssen aufs Tor (39:36). Die beiden Goalies Robert Mayer und Leonardo Genoni erwischten aber einen hervorragenden Abend. Davos gewann erst zum zweiten Mal gegen Zug in den letzten zehn Spielen und erstmals seit Oktober 2017 zu Hause.

Telegramm

Davos - Zug 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) n.V. - 50 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Staudenmann, Altmann/Dreyfus. - Tore: 21. (20:39) Thorell 0:1. 31. Palushaj (Unterzahltor!) 1:1. 47. Marc Wieser 2:1. 49. Klingberg 2:2. 65. (64:56) Herzog 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; Kovar.