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NATIONALTEAM: Bühne frei für Martschini

Wie viele EVZ-Profis erhalten von Glen Hanlon ein Aufgebot für die WM in Moskau? Eine Übersicht.
10. April 2015: Lino Martschini (rechts) in La Chaux-de-Fonds im Zweikampf mit dem Russen Pavel Koledow. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

10. April 2015: Lino Martschini (rechts) in La Chaux-de-Fonds im Zweikampf mit dem Russen Pavel Koledow. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Nicola Berger

Der Nationaltrainer Glen Hanlon (58) mag in Baar wohnen und sich im Sommer mit diversen EVZ-Profis den Kraftraum teilen, aber als die Schweiz im WM-Viertelfinal vom 14. Mai mit einem 1:3 gegen die USA eine Ernüchterung erlebte, standen nur zwei EVZ-Profis auf dem Eis: Robin Grossmann und Reto Suri. Das Zuger Kontingent war darum nicht grösser, weil Goalie Tobias Stephan verletzt absagen musste und Lino Martschini von Trainer Glen Hanlon schlicht übergangen wurde. Angesichts des statischen Schweizer Offensivspiels dürfte der Kanadier die Nichtselektion bereut haben und Martschini darum nach Moskau beordern. Dort trifft die Schweiz in der Gruppe A ab dem 7. Mai auf Russland, Schweden, Tschechien, Lettland, Norwegen, Dänemark und Kasachstan. Ein Überblick über die WM-Chancen der EVZ-Profis:

Tobias Stephan: 31, Torhüter. Die NHL-Torhüter Berra und Hiller scheinen gesetzt, sollten beide verfügbar sein, dürfte sich Stephan mit Genoni, Flüeler und Manzato um den dritten WM-Platz duellieren.

WM-Chancen: 70 Prozent.

Robin Grossmann: 28, Verteidiger. Bestritt in Prag seine dritte WM, aber es war mit einer Minus-5-Bilanz und zwei Assists in acht Einsätzen nicht sein bestes Turnier. Doch: Gelingt Grossmann mit dem EVZ eine ähnlich starke Saison wie 2014/15, könnte er es erneut ins Team schaffen.

WM-Chancen: 55 Prozent.

Tim Ramholt: 30, Verteidiger. Hanlon hätte den Zürcher gerne zu einem Zusammenzug aufgeboten, Ramholt wollte dem Aufgebot aber nur dann Folge leisten, wenn der Coach ihm die WM-Teilnahme hätte garantieren können. Hanlon konnte nicht, Ramholt sagte ab. Der Hintergrund: Ramholt fiel in den letzten Jahren oft dem allerletzten Kaderschnitt zum Opfer. Das ist bitter, eine Garantie wird er aber auch heuer nicht erhalten.

WM-Chancen: 35 Prozent.

Dominik Schlumpf: 24, Verteidiger. Der Zürcher bestritt 2014 seine bisher einzige WM. Sollte Hanlon einen zuverlässigen, zweikampfstarken Defensivverteidiger benötigen, könnte er zum Handkuss kommen.

WM-Chancen: 40 Prozent.

Dario Bürgler: 27, Angreifer. Einer der besten aktiven Schweizer Stürmer ohne WM-Aufgebot. Dreht er neben Immonen und Bouchard auf, könnte sich das in Moskau ändern.

WM-Chancen: 50 Prozent.

Lino Martschini: 22, Angreifer. Für Prag trotz famoser Saison übergangen. Noch einmal wird Hanlon nicht auf den spielfreudigen Wirbelwind verzichten.

WM-Chancen: 90 Prozent.

Emanuel Peter: 31, Angreifer. 16 Länderspiele, aber nie in der Nähe eines WM-Aufgebots. Es müssten viele Titulare fehlen, damit er zum Thema wird.

WM-Chancen: 10 Prozent.

Reto Suri: 26, Angreifer. Spielte in Prag schwach, geniesst landesweit aber hohes Ansehen. Bestätigt er im EVZ seine Vorsaison (39 Punkte), dürfte er zum vierten Mal in Serie mit dabei sein.

WM-Chancen: 90 Prozent.

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