NEUES EISSTADION: Neue Träger für alte Hertihalle

Die Zuger Hertihalle wird noch zwei Jahre gebraucht. Trotzdem hat der Abbruch bereits begonnen.

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Die Stadtzuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss zeigt auf die Hertihalle-Strebe, der bis heute Abend entfernt sein wird. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Stadtzuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss zeigt auf die Hertihalle-Strebe, der bis heute Abend entfernt sein wird. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Projektleiter neues Eisstadion, Thomas Lothenbach, ist froh, dass zurzeit kein Sturm angesagt ist. Der Grund: Die Tragkonstruktion der alten Hertihalle wird bis am Donnerstagabend umgelagert. Dieser Vorgang bedingt ruhiges Wetter. «Diese Arbeiten sind anspruchsvoller als bei einem Neubau», sagt die Stadtzuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss. Und Lothenbach von der Generalunternehmung Anliker AG nickt zustimmend.

Zwei Monate Vorbereitung
Die drei neuen Stahlstreben, die das Dach der alten Hertihalle noch während zweier Jahre tragen müssen, sind gesetzt. Jetzt können die drei alten Betonelemente an der Nordwestseite, die die Dachkonstruktion bisher mitgetragen haben, getrost abgebrochen werden.

Weniger Zuschauer erlaubt
Auf diesen Tag habe man zwei Monate hingearbeitet, sagt Projektleiter Thomas Lothenbach. Die Ersatzträger sind notwendig, da die neue Eishalle hier beinahe an die heutige EVZ-Heimstätte heranreicht. Die nun angewandte Methode, so der Leiter Hochbau der Stadt Zug, Norbert Kremmel, sei «die wirtschaftlichste». Die Kapazität der Hertihalle sinkt so auf 6380 Zuschauer. Das sind 400 weniger als bisher. Aber das Provisorium wird nicht für die Ewigkeit gebaut. Ab Saison 2010/2011 wird der EVZ im neuen Eisstadion auf Punktejagd gehen. Dann wird die alte Halle abgebrochen. Im Gleichschritt werden auch auf dem Baugrund der neuen Eishalle weiterhin Stützpfeiler in den Boden eingedreht. «Bisher sind 320 der geplanten 850 Pfähle in den Sandboden gebohrt worden», sagt Lothenbach.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.