Ohne Stargoalie ins Playoff?

Für ein brutales Foul drohen Zug-Goalie Jussi Markkanen rund zehn Spielsperren. Am Sonntag kam deshalb Ersatztorhüter Sandro Zurkirchen zum Einsatz, und er machte seine Sache gut: Der EVZ gewann auswärts gegen Kloten 2:1.

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EVZ-Goalie Jussi Markkanen. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

EVZ-Goalie Jussi Markkanen. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zumindest resultatmässig hat sich der EV Zug am Sonntag für die 2:7-Blamage vom Samstag gegen Leader Kloten rehabilitiert. Gegen den gleichen Gegner gab es einen dringend benötigten 2:1-Erfolg - ohne Markkanen im Tor.

Denn mit dem Finnen setzt sich nun der Einzelrichter der NLA auseinander. Als Erstes hat er Markkanen am Sonntagmorgen für eine brutale Stock-Attacke gegen den Kopf von Kloten-Verteidiger Nicolas Steiner provisorisch für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen.

Dabei wird es nicht bleiben. Insider gehen davon aus, dass Markkanen mit rund zehn Spielsperren bestraft wird. Das würde bedeuten, dass der EV Zug ohne seinen Stammgoalie ins Playoff steigen müsste.

Doch Zug-Sportchef Patrick Lengwiler sucht vorderhand noch keinen Ersatz. Er vertraut auf Sandro Zurkirchen (20), der am Sonntag in Kloten überragend hielt. Aber ist der Notnagel über längere Zeit verlässlich?

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Video zu Markkanens Aussetzer