Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Pechvogel Alatalo: «Wir lieben die Herausforderung»

Sven Aregger

EV Zug Nach der 2:3-Niederlage in Davos erhielt EVZ-Verteidiger Santeri Alatalo ein SMS von seinem Vater Matti. «Kopf hoch, es geht weiter», schrieb der ehemalige Hockeyprofi und aktuelle Trainer des NLB-Klubs GC Küsnacht Lions. Diese Aufmunterung konnte der Sohn gut gebrauchen. Der 26-jährige Finne, der über eine Schweizer Lizenz verfügt, war der Pechvogel des vierten Halbfinalspiels. Zunächst verschuldete er einen Penalty an Landsmann Perttu Lindgren, den der Davoser Center zum Ausgleich nutzte. «Das war ein klarer Penalty und mein Fehler. Ich muss die Situation anders klären», sagt Alatalo selbstkritisch.

Und noch einmal sollte er im Mittelpunkt stehen. Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit kassierte er eine Strafe, die zum Davoser Overtime-Sieg führte. Besonders ärgerlich für Alatalo: Die Strafe war ein Fehlentscheid, der Finne hatte sich keines erkennbaren Vergehens schuldig gemacht. Er räumt ein, dass er nach dem Spiel schlecht geschlafen habe. «Aber das ist jetzt vergessen. Als professioneller Eishockeyspieler muss man mental stark sein», so der Defensivspezialist, der seit 2013 beim EV Zug spielt und im vergangenen Herbst seinen Vertrag bis 2019 verlängert hat.

Zweites Gegentor im Powerplay

Nicht nur Alatalos Strafe, auch der zweite Davoser Penalty – wiederum verwertet von Lindgren – war ein Geschenk für den HCD, wie die TV-Bilder belegen. Doch die Zuger wollen nicht lamentieren. Trainer Harold Kreis sagt: «So ist es nun mal. Es bringt nichts, wenn wir jetzt rumjammern.»

Kreis hat auch registriert, dass seine Mannschaft wie bereits am Samstag ein Gegentor während des eigenen Powerplays erhalten hat. Dabei war das Überzahlspiel in den bisherigen Playoffs eine der grossen Zuger Stärken (Bestwert von 15 Toren). «Wir mussten für uns untypische Gegentreffer hinnehmen, das ärgert uns natürlich. Doch damit dürfen wir uns nicht länger beschäftigen», sagt Kreis. Er betont stattdessen: «Der HC Davos hat viel Druck gemacht, und diesem Druck haben wird nicht standgehalten. Wir waren nicht kompakt und kämpferisch genug.»

Der EV Zug musste am Dienstag die zweite Niederlage in Folge einstecken, die Bündner konnten damit zum 2:2 in der Serie ausgleichen. Für Santeri Alatalo ist das jedoch kein Grund zur Beunruhigung. «Die zwei Niederlagen haben keinen Einfluss auf unsere nächste Partie», versichert der Verteidiger im Hinblick auf das heutige Zuger Heimspiel (19.45 Uhr). Und dann sagt er noch: «Wir lieben die Herausforderung.»

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.