PLAYOFF-HALBFINAL: In Zug wächst nur der Schnauzbart

Im Eishockey gibt es die Tradition, sich während einer entscheidenden Saisonphase nicht mehr zu rasieren. Der «Playoff-Bart» stammt aus den Dreissigerjahren.

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In den Playoffs mit Schnauz-bärten: Rafael Diaz, Duri Camichel, Josh Holden (hinten v.l.), Micki DuPont und Patrick Oppliger (vorne v.l.). (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In den Playoffs mit Schnauz-bärten: Rafael Diaz, Duri Camichel, Josh Holden (hinten v.l.), Micki DuPont und Patrick Oppliger (vorne v.l.). (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Weinende Spieler, grosszügige Champagner-Duschen und das obligate Teamfoto – Meisterfeiern laufen in sämtlichen Sportarten nach ähnlichen Mustern ab. Im Eishockey gibt es allerdings einen kleinen Unterschied: Die Helden sehen auf den Bildern der Nacht der Nächte nassgeschwitzt, ungepflegt und vor allem haarig aus.

Hinter den struppigen Jubelbildern steckt mehr: In den Dreissigerjahren beschloss in der NHL erstmals ein Team, sich während der entscheidenden Saisonphase nicht mehr zu rasieren – geboren war der berühmt-berüchtigte Playoff-Bart. Das Ritual wird heute auch diesseits des grossen Teichs praktiziert.

Die Zuger Spieler gehen eigene Wege: Captain Duri Camichel und einige seiner Kollegen setzen auf den Playoff-Schnauz. Nach einer gewonnenen Serie wird der Bart rasiert, der Schnauz bleibt dran. Trainer Shedden bleibt übrigens beim altgedienten Bart.

Adrian Lustenberger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.