PLAYOFF-VIERTELFINAL: SCB gegen EVZ: Das Duell der Topteams 2009

Zwar messen sich ab morgen der Erste und der Achte der Qualifikation, im Prinzip aber treffen mit Bern und Zug die zwei besten Mannschaften dieses Jahres aufeinander.

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Nicht an der WM: EVZ-Captain Duri Camichel. (Bild EQ)

Nicht an der WM: EVZ-Captain Duri Camichel. (Bild EQ)

Der SC Bern holte in 18 Matches 38, der EV Zug in 16 Spielen 36 Punkte.

«Wir sind trotzdem Aussenseiter», tritt Zug-Captain Duri Camichel auf die Euphoriebremse. Doch er stellt nicht in Abrede, «dass wir in letzter Zeit viel Selbstvertrauen tanken konnten».

Das Goalie-Duell im Fokus
Sein Gameplan gegen Bern? «Geduldig bleiben, Berns starke Offensive neutralisieren und sowohl Strafen als auch Eigenfehler auf ein Minimum reduzieren.» Wenn es mit der Disziplin nicht klappen sollte, hat Zug noch ein probates Mittel in der Hinterhand: Aus den letzten 37 Unterzahlsituationen resultierte nur ein Gegentor.

Die Serie entscheiden könnte das Duell zwischen den beiden Meistergoalies Marco Bührer (2004 mit Bern) und Lars Weibel (2002 mit Davos). Mit je 57 Shutouts (Spiele ohne Gegentor) führen sie diese NLA-Wertung an.

Der lange Weg zurück
Sportlich lief alles perfekt – bis am Montag. Da riss die Achillessehne von Paul Di Pietro, dem teamintern drittbesten Skorer (34 Punkte). Die gleiche Verletzung erlitt vor einem Jahr auch Duri Camichel: «Es war sehr mühsam zurückzukommen. Das Sommertraining musste ich sehr einschränken, und auch das Eistraining im August stark dosieren. Und danach lief es mir nicht nach Wunsch.»

Erst in den letzten Wochen fand der Engadiner seine Form. In den beiden entscheidenden Spielen gegen Langnau und Kloten erzielte er zwei wichtige Tore.

Ivan Sajnoha