RAUCHPETARDE: Der EV Zug akzeptiert das Urteil nicht

Die EVZ Sport AG zieht das Urteil des Verbandsportgerichtes vom 10. Dezember weiter.

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Der starke Rauch sorgte für einen Abbruch des Eishockeyspiels. (Bild René Meier/Zisch)

Der starke Rauch sorgte für einen Abbruch des Eishockeyspiels. (Bild René Meier/Zisch)

Nach einer eingehenden Analyse des Urteils des Verbandssportgerichtes vom Donnerstag, 10. Dezember, hat die EVZ Sport AG entschieden, das Urteil anzufechten. Wie es in einer Mitteilung heisst, sei von der EVZ Sport AG in einer Dringlichkeitssitzung beschlossen worden, das reglementarisch vorgesehene Schiedsgericht anzurufen. Laut Reglement hat die EVZ Sport AG 10 Tage Zeit, diesen Schritt einzuleiten.

Am 9. Oktober hatte ein 17-jähriger ZSC-Fan alkoholisiert Rauchpulver ins Herti-Stadion geschmuggelt und wenige Minuten vor Matchbeginn angezündet. Der Rauch war so stark, dass das Spiel abgebrochen werden musste.

Am Donnerstag, 10. Dezember, entschied das Verbandssportgericht, dass nicht nur der Gastclub ZSC Lions schuld am Spielabbruch sei, sondern auch der Heimklub EVZ. Das Spiel sollte für beide Mannschaften als Niederlage eingetragen werden mit 0 Punkten und 0:0 Toren.

ana