Schock-Diagnose für Corsin Camichel

Schock für Corsin Camichel vom EV Zug: Die Ärzte diagnostizierten beim 29-jährigen Lymphdrüsenkrebs. Die Therapie gegen die Krankheit beginnt in den nächsten Tagen.

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Ein sichtlich gezeichneter Corsin Camichel an der Pressekonferenz. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein sichtlich gezeichneter Corsin Camichel an der Pressekonferenz. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Corsin Camichel wird dem EV Zug ab sofort für eine längere Zeit fehlen. Er fehlte krankheitsbedingt bereits beim letzten Meisterschaftsspiel bei den SCL Tigers. Untersuchungen hätten nun ergeben, dass der 29-jährige an Lymphdrüsenkrebs leide. Dies schreibt der EV Zug in einer Medienmitteilung. Bereits in den nächsten Tagen werde Corsin Camichel mit der notwendigen Therapie beginnen. Daher werde er ab sofort nicht mehr mit der Mannschaft auflaufen können.

Lymphdrüsenkrebs gehört zu den bösartigen Krebsarten und tritt im Vergleich zu anderen Tumor-Erkrankungen verhältnismässig selten auf. Die Ursachen der Erkrankung sind wissenschaftlich nicht genau bekannt. Vielfach kann die Krankheit wie im Fall von Corsin Camichel bei jüngeren Männern vorkommen. Die Prognosen auf eine Heilung sind in der Regel günstig.

Camichel kann sich Saku Koivu zum Vorbild nehmen. 2001 erkrankte der finnische Starstürmer an Lymphdrüsenkrebs. Nach einem guten halben Jahr Pause kehrte Koivu geheilt auf das Eis zurück. Der mittlerweile 36-jährige Koivu spielt noch immer in der NHL (bei den Anaheim Ducks).

si/bep