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Sie halten das Zuger Spiel in Zahlen fest

Sven Aregger, Bern
Die EVZ-Statistiker Roland Sennrich (rechts) und Walter Vattolo. (Bild: Sven Aregger (Bern, 11. April 2017))

Die EVZ-Statistiker Roland Sennrich (rechts) und Walter Vattolo. (Bild: Sven Aregger (Bern, 11. April 2017))

Statistik Roland Sennrich und Walter Vattolo verfolgen auf der Pressetribüne der Berner Postfinance-Arena konzentriert das Geschehen auf dem Eis. Beide haben ein Tablet vor sich, ausgestattet mit einem Programm des Schweizer Eishockeyverbandes. Damit halten sie die statistischen Werte jedes Zuger Spielers fest: Eiszeiten zum Beispiel, Schüsse und Grosschancen, Checks und Bullys.

Als Statistiker des EV Zug erfüllen Roland Sennrich, sein Bruder Hans und Vattolo eine wichtige Aufgabe. Im Eishockey werden Erfolg und Misserfolg oft mit Zahlen verknüpft, auch wenn diese viel Interpretationsspielraum offenlassen: Wer hat die meisten Bullys gewonnen? Bei wie vielen Gegentoren stand Spieler X auf dem Eis? Solche Fakten dienen den Zugern als Hilfsmittel, wenn sie ein Spiel analysieren. Zudem veröffentlicht sie der Verband auf seiner Website.

Mit dem Mannschaftscar zu den Auswärtsspielen

Roland Sennrich ist ein erfahrener Statistiker. Seit 19 Jahren steht er für den EVZ im Einsatz. Der 44-Jährige ist neben dem früheren Herti-Stadion aufgewachsen. Als Fan des EV Zug hat er sich früh für die statistische Komponente im Eishockey interessiert. Regelmässig studiert er Auswertungen von NHL-Spielen – in Nordamerika wird noch viel umfangreicher mit Zahlen hantiert als hierzulande. Sennrich arbeitet als Pöstler, den Job im EVZ macht er ehrenamtlich. Zu den Auswärtsspielen reist er mit dem Teamcar an, damit er sich auf seine Aufgabe fokussieren kann. Er sagt: «Während des Spiels musst du den Kopf beisammen haben.» Jede Ablenkung birgt das Risiko, einen Schuss oder Check zu verpassen. Ein Statistiker nehme ein Spiel anders wahr als ein Fan. «Manchmal weiss ich gar nicht, welches Team überlegen war, weil ich mich auf Details konzentriere.» Spät am Abend schaut sich Sennrich das Spiel nochmals an, um sicherzugehen, dass er nichts übersehen hat. Den grossen Aufwand nimmt er gerne auf sich. Er sagt: «Ich habe einfach Freude an diesem Sport – und die Chance, ein kleines Puzzleteil in einem NLA-Klub zu sein.»

Sven Aregger, Bern

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

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