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Nach Aufholjagd: Der EVZ zieht ins Cup-Halbfinale ein

Der EV Zug gewinnt im Cup nach einem 1:3-Rückstand mit 4:3 Toren gegen den EHC Kloten. Das Führungstor schossen die Zuger nach einer Aufholjagd erst in den letzten Minuten des Spiels. Im Halbfinal trifft der EVZ am 19. Dezember auswärts auf den SC Bern.
Daniel Gerber, Kloten
Die Zuger jubeln nach dem Siegestor. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
Beinahe Kuve an Kuve: Der Zuger Miro Zryd (rechts) und der Klotener Fabian Sutter im Kampf um den Puck. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
Sowohl die Zuger Yannick-Lennart Albrecht (2.v.links) und Dominik Schlumpf (3.v. links) als auch die Klotener Steve Kellenberger (links) und Rene Back zeigen vollen Körpereinsatz. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
Der Klotener Torschütze Romano Lemm (Mitte) jubelt mit Steve Kellenberger (links) und Jussi Jokinen, rnach seinem Tor zum 3:1 für Kloten. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
Der Zuger Torschütze Jesse Zgraggen (links) feiert mit Teamkollege David McIntyre das Siegestor zum 4:3 für Zug. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
Der Zuger Jesse Zgraggen (links) im Zweikampf gegen den Klotener Jussi Jokinen. (Keystone/Walter Bieri, Kloten, 27. November 2018)
6 Bilder

EHC Kloten - EV Zug 3:4

Schon letztes Jahr weilte der EV Zug im Cup in Kloten, lag mit zwei Toren zurück und kam zuletzt eine Runde weiter. So geschah es auch diesmal.

Als Carl Klingberg nach weniger als sechs Minuten einen öffnenden Querpass von Garrett Roe zur frühen 1:0-Führung verwertete, schien der Weg für eine stilsichere Halbfinalqualifikation geebnet. Immerhin zeigte der EHC Kloten bisher auch in der Swiss League, dass man sich mit besser positionierten Gegnern schwertut – dies dokumentieren die 0:21 Punkte(!), welche die sechstklassierten Flughafenstädter gegen die Top 5 ihrer Liga erstritten haben.

Kloten liess sich resultatmässig jedoch nicht weiter zurückdrängen. Dem Ausgleich folgten im ersten Drittel zwei weitere Treffer für die Zürcher – beide wurden jedoch für ungültig erklärt. Beim ersten dieser beiden vermeintlichen Treffer nutzte EVZ-Coach Dan Tangnes scharfen Auges die «Coaches-Chal­lenge»: Die Linienrichter erkannten im Video ein Abseits. Zug nutzte den längeren Unterbruch, um den angeschlagenen Goalie Tobias Stephan zu ersetzen.

Nur wenig später war die Scheibe wieder drin. Erneut prüften die Unparteiischen die Szene. Zum Zorn des Heimpublikums wurde auch dieser Treffer nach dem Videostudium annulliert, diesmal wegen einer Kickbewegung.

Erst Klotens vierter Streich sass wieder regulär. Marc Marchon brach über die linke Seite durch, spielte auf den gut postierten Romano Lemm, der die Scheibe über Sandro Aeschlimann in die Maschen hob. Bald erhöhte Lemm sogar auf 3:1.

Von den ersten 40 Minuten wisse er nichts Positives zu berichten, so EVZ-Sportchef Reto Kläy. «Mir ist es ein Rätsel, dass man so spielen kann, nach dem Erlebnis gegen ein anderes Team aus der Swiss League in der vergangenen Saison.» (1:5-Cup-Aus im Viertelfinal gegen Rapperswil; Anm. d. Red.).

«Mit den beiden ersten Dritteln sind wir nicht zufrieden», bilanzierte auch EVZ-Verteidiger Santeri Alatalo. «Kloten zeigte zudem eine starke Leistung.»

Doppelschlag von Verteidiger Alatalo

Im dritten Spielabschnitt sorgte zunächst Alatalo mit zwei Treffern für den 3:3-Ausgleich. Besonders der Anschlusstreffer kurz nach der Wiederaufnahme des Spiels verschaffte seinem Team Luft, und mit dem 3:3 in der 47. Minute kippte das Momentum auf die Zuger Seite. Jesse Zgraggen sorgte in der 59. Minute für die Entscheidung.

«Erneut konnten wir im Schlussdrittel ein Spiel nach einem Rückstand wenden. Das gibt uns Selbstsicherheit», analysierte Alatalo. Zwei Tore in einem Drittel seien ihm bislang noch nie gelungen. Kläy: «Zum Glück ­dauert das Spiel 60 Minuten, die Wende zeugt von Charakter.»

Nach der Saison 2016/17 stösst der EV Zug zum zweiten Mal in den Halbfinal vor. Am 19. Dezember reist der EVZ zum SC Bern.

Kloten – Zug 3:4 (1:1, 2:0, 0:3)
5009 Zuschauer. – SR Salonen/Stricker, Altmann/Duarte.
Tore: 6. Klingberg (Roe) 0:1. 13. Wetli (Obrist, Back/Ausschluss McIntyre) 1:1. 26. Lemm (Marchon) 2:1. 31. Lemm (Jokinen, Sutter/Ausschluss Schnyder) 3:1. 41. (40:47) Alatalo (Roe) 3:2. 47. Alatalo (McIntyre) 3:3. 59. Zgraggen (McIntyre) 3:4.
Strafen: 9-mal 2 plus 5 (Harlacher) plus 10 (Sutter) plus Spieldauer (Harlacher) Minuten gegen Kloten, 7-mal 2 Minuten gegen Zug.
Kloten: Van Pottelberghe; Kellenberger, Back; Steiner, Ganz; Harlacher, Weber; Bircher; Wetli, Obrist, Jokinen; Combs, Sutter, Füglister; Lemm, Mettler, Marchon; Knellwolf, Monnet, Krakauskas; Lehmann.
Zug: Stephan (16. Aeschlimann); Thiry, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Schlumpf, Stadler; Klingberg, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Albrecht, Simion; Schnyder, Senteler, Zehnder; Leuenberger.
Bemerkungen: Kloten ohne Kindschi (bei den SCL Tigers), Brunner und Seydoux, Zug ohne Diaz und Morant (alle verletzt). Tor von Wetli nach Coach’s Challenge aberkannt (16./Offside). Tor von Jokinen nach Video-Review nicht anerkannt (18./Kickbewegung). Kloten ab 59:33 ohne Goalie.

Ambri-Piotta ist ausgeschieden

Schweizer Cup. Viertelfinals: Davos – Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n.V. Kloten (Swiss League) – Zug 3:4 (1:1, 2:0, 0:3). SCL Tigers – Genève-Servette 5:4 (0:2, 3:2, 2:0). Bern – Ambri-Piotta 6:4 (2:1, 1:2, 3:1). – Halbfinals (am 19. Dezember): Bern – Zug. Rapperswil-Jona Lakers – SCL Tigers.

Bern – Ambri-Piotta 6:4 (2:1, 1:2, 3:1)
Tore: 16. Boychuk (Scherwey, Moser/Ausschluss Kostner) 1:0. 18. Novotny (Hofer) 1:1. 20. (19:14) Boychuk (Arcobello) 2:1. 21. (20:25) Mursak (Ebbett) 3:1. 36. Plastino (Kostner/Ausschluss Mursak) 3:2. 40. (39:36) Kubalik (Zwerger) 3:3. 44. Müller (Dotti) 3:4. 59. (58:12) Scherwey 4:4. 59. (58:57) Scherewy (Andersson) 5:4. 60. (59:33) Ebbett 6:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 3-mal 2 Minuten. Bern: Genoni; Krueger, Blum; Andersson, Kamerzin; Burren, Beat Gerber; Colin Gerber; Mursak, Ebbett, Rüfenacht; Boychuk, Arcobello, Moser; Sciaroni, Haas, Scherwey; Berger, Heim, Grassi; Kämpf. Ambri-Piotta: Manzato; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Hofer, Novotny, Lerg; Incir, Goi, Lauper; Kneubuehler. Bemerkung: Ambri von 59:10 bis 59:33 ohne Goalie.

SCL Tigers – Genève 5:4 (0:2, 3:2, 2:0)
Tore: 7. Wingels (Richard, Bezina) 0:1. 12. Rubin (Douay/Teamstrafe Servette!) 0:2. 24. Pesonen (Pascal Berger, Johansson/Ausschluss Fritsche) 1:2. 29. Bozon (Skille) 1:3. 33. (32:13) Leeger (Diem, Glauser) 2:3. 34. (33:23) Antonietti (Richard) 2:4. 37. Glauser (Johansson, Elo/Ausschluss Rubin) 3:4. 49. Johansson (Glauser/Ausschluss Mercier) 4:4. 55. Huguenin (Neukom/Ausschluss Rubin) 5:4.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen SCL, 6-mal 2 Minuten gegen Servette. SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi; Elo, DiDomenico, Neukom; Kuonen, Johansson, Pesonen; Rüegsegger, Pascal Berger, Dostoinow; Gerber, Diem, Randegger. Genève-Servette: Mayer; Völlmin, Mercier; Jacquemet, Bezina; Vukovic, Kast; Antonietti; Wingels, Richard, Winnik; Wick, Romy, Douay; Skille, Rubin, Bozon; Fritsche, Maillard, Kyparissis.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gustafsson, Blaser, Nils Berger und Gagnon. Pfosten-/Lattenschüsse: Dostoinow (42.); Rubin (40.), Richard (58.). Servette ab 57:24 ohne Goalie.

Davos – Rapperswil 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n. V.
Tore:
10. Wellman (Kristo, Gilroy/Ausschluss Frehner, Heldner) 0:1. 11. 11. Hüsler (Schmuckli, Iglesias/Ausschluss Heldner) 0:2. 15. Meyer (Aeschlimann, Ambühl/Ausschluss Berger) 1:2. 19. Marc Wieser (Lindgren) 2:2. 22. Kristo (Gilroy, Profico) 2:3. 50. Payr (Pestoni) 3:3. 50. Payr (Pestoni) 3:3. 62. (61:24) Spiller (Profico) 3:4

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