SPIELABBRUCH IN ZUG: Der EVZ will die Chaoten vor Gericht ziehen

EVZ-Sicherheitschef François Stocker erläutert, welche Konsequenzen aus dem Spielabbruch vom Freitag gezogen werden. Der EV Zug hat Strafanzeige eingereicht.

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Am letzten Freitag in der Zuger Hertihalle: Rauch steigt aus dem Zürcher Fansektor und füllt bald das ganze Stadion. (Bild EQ)

Am letzten Freitag in der Zuger Hertihalle: Rauch steigt aus dem Zürcher Fansektor und füllt bald das ganze Stadion. (Bild EQ)

Noch werden die Ereignisse vom vergangenen Freitag analysiert, die Resultate werden im Verlauf dieser Woche erwartet. Laut EVZ-Sicherheitschef François Stocker wird das Bildmaterial derzeit ausgewertet. «Wir erhalten sehr viele Hinweise von Zuschauern, auch von ZSC-Fans», erläutert Stocker.

Die Konsequenzen sich aus EVZ-Sicht klar. Stocker: «Wir würden auf jeden Fall ein lebenslanges Stationverbot verhängen.» Ausserdem sei ein Mehraufwand von mehreren tausend Franken entstanden. «Diese Summe würden wir vor Gericht einklagen», hält der Sicherheitschef fest.

Stärkere Kontrollen vor dem Spiel möchte François Stocker trotzdem nicht. «Wir müssten Kontrollen wie an Flughäfen durchführen. Und das ist ja absurd, die Spiele sollen ja schliesslich Sportveranstaltungen bleiben.»

Nicola Berger

Das ausführliche Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben.