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Hofmann ist der nächste Hochkaräter für den EV Zug

Nach Berns Torhüter Leonardo Genoni verpflichtet der EVZ auch Lugano-Topskorer Grégory Hofmann. Die Zuger unterstreichen damit ihre hohen Ambitionen – auch wenn der Davoser Enzo Corvi wohl nicht kommt.
Sven Aregger
Wechselt von Lugano zum EV Zug: Gregory Hofmann. (Bild: Melanie Duchene/Keystone)

Wechselt von Lugano zum EV Zug: Gregory Hofmann. (Bild: Melanie Duchene/Keystone)

Lange war darüber spekuliert worden, jetzt ist der Entscheid gefallen: Der 26-jährige Flügel Grégory Hofmann, der gefragteste Spieler auf dem Schweizer Transfermarkt, schliesst sich die nächsten vier Saisons dem EV Zug an. «Wir haben am Wochenende die letzten Details geregelt», sagt Sportchef Reto Kläy. Hofmann ist zurzeit mit 22 Punkten der Topskorer beim kriselnden HC Lugano, sein Handgelenkschuss ist in der Liga gefürchtet. In der letzten Saison war er mit 60 Punkten aus 63 Spielen der punktbeste Schweizer in der National League. Der 48-fache Nationalspieler und WM-Silbermedaillengewinner von Kopenhagen war 2011 von der NHL-Franchise Carolina Hurricanes gedraftet worden. Im Vertrag mit Zug besitzt er aber keine Ausstiegsklausel für Nordamerika.

Der gebürtige Neuenburger, der bei Ambri-Piotta den Durchbruch geschafft hat, stand bei diversen Schweizer Klubs ganz oben auf dem Einkaufszettel. Als aber die Transfers der Zuger Stürmer Reto Suri und Dominic Lammer zum HC Lugano verkündet wurden, zeichnete sich ab, dass Hofmann den umgekehrten Weg gehen wird.

Nach SCB-Torhüter Leonardo Genoni hat Zug damit den nächsten Hochkaräter verpflichtet. Hofmanns Jahresgehalt dürfte bei über 700000 Franken liegen. Das forsche Auftreten auf dem Transfermarkt brachte dem EVZ auch Kritik ein, zumal der Klub mit der Hockey Academy und dem Farmteam Millionen in die Nachwuchsförderung investiert hat. Kläy sagt: «Auf den Schlüsselpositionen wollen wir Qualitätsspieler.» Dafür soll es Einsparungen in der Breite des Kaders geben – mit dem Einbau von Eigengewächsen. Kläy räumt denn auch mit dem Missverständnis auf, dass der schwerreiche EVZ-Präsident Hans-Peter Strebel die namhaften Neuzuzüge alimentiert. «Die Transfers laufen unter dem regulären Budget. Hans-Peter Strebel investiert nicht in die erste Mannschaft, das wird auch in Zukunft so bleiben.»

Kläy: «Es ist uns bewusst, dass die Erwartungen steigen werden»

Mit Hofmann, Genoni und der von den ZSC Lions verpflichteten Zukunftshoffnung Jérôme Bachofner (22) gehört der EV Zug ab nächster Saison automatisch zum engsten Favoritenkreis in der National League. «Es ist uns bewusst, dass die Erwartungen steigen werden», sagt Kläy. «Aber damit können wir leben. Es gibt ja einen Grund, warum wir diese Spieler verpflichten. Wir wollen ein ernsthaftes Wort um den Meistertitel mitreden.»

Allerdings wird der EVZ seine hohen Ambitionen wohl ohne den Davoser Center Enzo Corvi verfolgen. Auch der 25-Jährige war mit Zug in Verbindung gebracht worden. Doch das Interesse ist mittlerweile abgekühlt. Kläy sagt: «Wahrscheinlich werden wir mit zwei ausländischen Mittelstürmern in die neue Saison gehen.» Der Vertrag des Kanadiers David McIntyre läuft noch bis 2020. Noch unklar ist, ob der US-Amerikaner Garrett Roe der zweite Importspieler auf der Center-Position bleiben wird.

Klingberg ist wieder zu Hause

Gute Neuigkeiten gibt es zu Carl Klingberg: Der schwedische Flügel, der sich am vergangenen Freitag beim 2:1-Sieg in Langnau eine Halswirbelverletzung zugezogen hat, konnte am Sonntag das Zuger Kantonsspital verlassen und regeneriert nun zu Hause. Wie der «Blick» berichtete, wird der 27-Jährige sechs bis acht Wochen ausfallen.

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