Titel als logische Folge?

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Ambitionen Der erste Finaleinzug seit 19 Jahren hat im Frühling nicht nur eine ganze Region in Euphorie versetzt, er weckt auch Erwartungen. An diesem Erfolg wird der EV Zug nun gemessen. Trainer Harold Kreis sagt: «Wir wollen wieder unter den besten zwei Teams sein und um den Meistertitel spielen.»

Die Erfahrungen aus dem verlorenen Playoff-Final gegen den SC Bern soll den Zugern helfen, die hohen Ziele zu erreichen. Der EVZ will die Enttäuschung über die Niederlage in positive Energie umwandeln und konsequent den Weg mit dem nachhaltigen Ausbildungskonzept weitergehen. «Irgendwann sollte der Meistertitel die logische Konsequenz sein», sagt Sportchef Reto Kläy. «Noch haben wir nichts erreicht. Wir wollen besser sein als in der vergangenen Saison. Wir wollen gewinnen und uns weiterentwickeln.»

Kläy: «Details werden entscheidend sein»

Kläy weiss aber auch, dass der Titel in der ausgeglichenen National League keine Selbstverständlichkeit ist. Die Konkurrenz ist gross. Meister Bern greift nach dem Hattrick. Und die ZSC Lions wollen sich für ihre missglückten Playoffs in den letzten zwei Saisons rehabilitieren. Auch mit Lugano und Davos ist wieder zu rechnen – die üblichen Verdächtigen also. Aber Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. In Lauerstellung befinden sich aufstrebende Teams wie der HC Lausanne. Kläy sagt: «Am Ende werden Details entscheidend sein. Das macht es spannend.» (ars)