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Tobias Stephan möchte in Zug bleiben

Das Zuger Interesse an Leonardo Genoni wirft die Frage auf, wie die Zukunft von Goalie Tobias Stephan aussieht. Sein Berater sagt, Stephan wolle weiterhin für den EVZ spielen.
Sven Aregger
Seit 2014 im Tor des EVZ: Tobias Stephan. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 17. März 2018))

Seit 2014 im Tor des EVZ: Tobias Stephan. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 17. März 2018))

Der EV Zug ist an einer Verpflichtung von SCB-Keeper Leonardo Genoni interessiert (Artikel vom 2. August). Gemäss Genonis Berater Erich Wüthrich hat der EVZ eine Offerte eingereicht, der Vertrag des 30-jährigen WM-Silberhelden läuft in Bern 2019 aus. In den nächsten zehn Tagen soll der Entscheid fallen, ob Genoni beim SCB verlängert, ob er das Zuger Angebot annimmt oder ob am Ende der dritte Mitbewerber ZSC Lions zum Handkuss kommt.

Das Zuger Bemühen um Genoni wirft die Frage auf, was mit dem aktuellen EVZ-Goalie Tobias Stephan passiert. Sein Kontrakt in Zug läuft noch bis Ende der kommenden Saison. Bereits im Frühling sagte er, dass er lieber früher als später Klarheit über seine Zukunft haben und keine grossen Sprünge mehr machen möchte. «Tobias Stephan würde gerne in Zug bleiben», bestätigt sein Agent Jaro Tuma, der sich zu den Spekulationen um Genoni nicht äussern will. Nur so viel: Er wird sich kommende Woche mit EVZ-Sportchef Reto Kläy treffen. Kläy war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Aber klar scheint: Sollte Genoni tatsächlich zum EVZ wechseln, wird es für Stephan in Zug ab 2019 kaum mehr Platz haben.

Zahn der Zeit nagt an Stephan

Stephan stiess 2014 von Genf nach Zug und entwickelte sich zur Lebensversicherung für die Zentralschweizer. Der Zürcher gehört an guten Tagen noch immer zu den besten Torhütern in der National League, aber der Zahn der Zeit nagt an ihm. Stephan ist 34 Jahre alt, er kann vielleicht noch zwei oder drei Jahre auf höchstem Niveau spielen. Doch langsam aber sicher muss der EVZ eine Nachfolge-Lösung aufgleisen. Die Verpflichtung von Leonardo Genoni, dem stärksten und konstantesten Schweizer Goalie der vergangenen Jahre, wäre ein Coup mit Signalwirkung. Sie würde dem Zuger Bestreben Nachdruck verleihen, regelmässig ein gewichtiges Wort im Titelkampf mitzureden.

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