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Drei Punkte zum Geburtstag: EV Zug schlägt Biel 4:1

Der EV Zug baut mit einem 4:1-Heimsieg gegen den EHC Biel die Tabellenführung auf drei Punkte aus – und dies am Geburtstag von Assistenztrainer Josh Holden.
Sascha Fey
Dennis Everberg, vorne rechts, von Zug im Spiel gegen Anssi Salmela, vorne links. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Torhueter Sandro Aeschlimann, links, im Spiel gegen Marc Pouliot, rechts, von Biel. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Die Zuger feiern ein Tor. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Torhueter Tobias Stephan, mitte, von Zug verletzt sich in dieser Aktion gegen Marco Pedretti, links, von Biel. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Dennis Everberg, mitte, von Zug im Spiel gegen Torhueter Jonas Hiller, rechts, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
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EV Zug - EHC Biel 4:1

Josh Holden ist beim EV Zug eine Legende. Auf diese Saison hin hat der Publikumsliebling nach zehn Jahren als Spieler der Zentralschweizer hinter die Bande gewechselt und fungiert als Assistent von Trainer Dan Tangnes. Am Tag seines 41. Geburtstags liess ihn die Mannschaft nicht im Stich. Die Zuger feierten den elften Sieg in den vergangenen 13 Spielen und den siebenten hintereinander zu Hause.

Die Basis zu den drei Punkten bildete das Powerplay, das in der eigenen Arena ohnehin zu den Stärken gehört. Sowohl Dominic Lammer zum 1:0 (10.) als auch Reto Suri auf Vorarbeit von Lammer zum 3:0 (34.) reüssierten in Überzahl. Es waren die Powerplay-Tore 16 und 17 in der laufenden Meisterschaft vor heimischem Publikum. Eine Minute nach dem 3:0 traf auch Garrett Roe mit einem Mann mehr, das Tor wurde jedoch nach einer Coaches Challenge der Bieler zu Recht wegen Offsides aberkannt. Stark war beim EVZ einmal mehr auch das Boxplay.

Bei den anderen beiden Treffern profitierten die Zuger von Bieler Unzulänglichkeiten. Das 2:0 erzielte in der 25. Minute Dennis Everberg. Der Schwede zog alleine auf Jonas Hiller los und liess den früheren NHL-Keeper herrlich aussteigen. In der 58. Minute machte Yannick-Lennart Albrecht mit dem 4:1 endgültig alles klar.

Goalie Aeschlimann mit makelloser Bilanz

Nur positiv verlief der Abend für das Heimteam indes nicht. Goalie Tobias Stephan musste in der 8. Minute ausgewechselt werden, nachdem der Bieler Marco Pedretti in den Routinier hineingerutscht war. Tangnes konnte nach der Partie keine Auskunft über die Verletzung geben, er geht aber davon aus, dass er heute in Freiburg nicht spielen kann. An Stephans Stelle kam zum siebenten Mal in der laufenden Meisterschaft Sandro Aeschlimann zum Einsatz, der erneut eine starke Leistung zeigte und in der National League betreffend Siege weiterhin eine makellose Bilanz in dieser Saison ausweist. Unter anderem brillierte er mit wichtigen Paraden gegen Marc-Antoine Pouliot und Julian Schmutz. Damit trug er massgeblich dazu bei, dass der EVZ für die Passivität im letzten Abschnitt nicht bestraft wurde.

Überhaupt gaben sich die Spieler sehr selbstkritisch. Verteidiger Dominik Schlumpf sprach davon, dass «die letzten paar Prozent gefehlt haben». Topskorer Lino Martschini sagte: «Wir machten einige Sachen nicht gut, verloren viele Pucks in der neutralen Zone. Das müssen wir anschauen.»

Assistenztrainer Holden fand die kritischen Worte der Spieler positiv. «Sie suchen nach Verbesserungen, wollen mehr. Als Staff hoffst du genau auf das.» Zu den zuletzt starken Leistungen sagte Holden: «Es ist ein Prozess.» Diesen sieht er jedoch noch lange nicht beendet, auch wenn ihm das Team «gegen eine solide Mannschaft drei wichtige Punkte» schenkte.

Telegramm

Zug - Biel 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

7051 Zuschauer. - SR Tscherrig/Wiegand, Cattaneo/Gnemmi. - Tore: 13. Lammer (Ausschluss Salmela) 1:0. 25. Everberg (Roe) 2:0. 34. Suri (Lammer/Ausschluss Pouliot) 3:0. 40. (39:15) Earl (Pouliot) 3:1. 58. Albrecht 4:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Rajala.

Zug: Stephan (8. Aeschlimann); Thiry, Alatalo; Schlumpf, Morant; Zgraggen, Stadler; Zryd; Lammer, Roe, Everberg; Widerström, Albrecht, Suri; Martschini, Zehnder, Simion; Leuenberger, Senteler, Schnyder.

Biel: Hiller; Fey, Salmela; Kreis, Forster; Moser, Maurer; Sataric; Brunner, Pouliot, Künzle; Hügli, Diem, Rajala; Earl, Tschantré, Riat; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Pedretti.

Bemerkungen: Zug ohne McIntyre, Klingberg (beide verletzt) und Diaz (gesperrt), Biel ohne Fuchs und Paupe (beide verletzt).

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