TRANSFER: Ist Thomas Rüfenacht der neue Misko Antisin?

Am Montag rettete sich Biel in der Liga-Qualifikation gegen Lausanne. Für die Schlag-Zeilen sorgte der künftige Zug-Stürmer Thomas Rüfenacht (24).

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Der Neo-Zuger Thomas Rüfenacht (rechts) hier im Boxkampf mit Biels Thomas Nüssli. (Bild EQ)

Der Neo-Zuger Thomas Rüfenacht (rechts) hier im Boxkampf mit Biels Thomas Nüssli. (Bild EQ)

Rüfenacht hatte sich im siebten Spiel der Liga-Qualifikation zwischen Biel und Lausanne (5:1) mit Biels Thomas Nüssli geprügelt. Und das vor Spielbeginn! Rüfenacht hatte Nüssli provoziert, darauf hatte ihn dieser verdroschen.

Rüfenacht, der wie Nüssli unter die Dusche geschickt wurde, hätte den Match allerdings kaum durchgestanden, er litt die ganze Serie an Rückenproblemen und konnte nur dank Kortisonspritzen spielen. Nächste Woche lässt sich der Angreifer (dies ist auch seine Position im Spiel ...) untersuchen, dann zeigt sich, ob Rüfenacht operiert werden muss. Den Saisonstart mit Zug verpasst er so oder so: Für die Matchstrafe bekommt er mindestens eine Sperre aufgebrummt.

Der Mann für «dreckige Jobs»
Beim EVZ wird man die Entwicklung gespannt verfolgen. Der in Minnesota in den USA geborene Rüfenacht (Vertrag bis 2010) soll den nach Fribourg abgewanderten Corsin Casutt ersetzen. «Wir erwarten von ihm vor allem Härte, dass er die dreckigen Jobs übernimmt», sagt EVZ-Sportchef Patrick Lengwiler. Rüfenacht ist sich nicht zu schade, in einen Goalie zu fahren oder den Gegner mit Provokationen zur Weissglut zu bringen. Er hat das Potenzial, Zugs neuer Misko Antisin zu werden.

Nicola Berger