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Zuger untermauern im Playoff-Viertelfinal ihre Ambitionen mit einem 5:1-Sieg in Lugano

Der EV Zug gewinnt das zweite Viertelfinalspiel dieser Playoffs in Lugano
mit 5:1. Diesmal überzeugen die Zuger nicht nur spielerisch, sondern erweisen sich auch noch als äusserst effizient.
René Barmettler, Lugano
Der Zuger Dominik Schlumpf (links) beschäftigt Lugano-Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Jubeln nach dem 1:0: Garrett Roe, Dennis Everberg, Dario Simion, Dominik Schlumpf und Santeri Alatalo (von links). (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Dominic Lammer trifft zum 3:0. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Kein Durchkommen für Luganos Dario Bürger (Mitte) gegen die Zuger Tobias Stephan (links) und Jesse Zgraggen. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Tobias Stephan im EVZ-Tor macht die Ecke zu, Luganos Maxim Lapierre hat das Nachsehen. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Sorgt für viel Wirbel in der Defensive der Tessiner: Zugs Dennis Everberg (Mitte). (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Der Gästesektor in der Resega war gut gefüllt. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Zugs Sven Senteler vor dem Tor von Luganos Elvis Merzlikins. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Zugs Miro Zryd (links) im Duell mit Luganos Julian Walker. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Duell zwischen Zugs Dario Simion (links) und Luganos Grégory Hofmann. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
Die beiden Topskorer im Duell: Zugs Santeri Alatalo (hinten) gegen Luganos Alessio Bertaggia. (Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)
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HC Lugano - EV Zug 1:5

Zwischen der 26. und 31. Minute nahm der Jubel der zahlreich angereisten Zuger Fans fast kein Ende mehr. Sie feierten am Dienstagabend während dieser Minuten gleich drei Treffer des EV Zug. Das Resultat lautete nach gut der Hälfte der Partie 4:0 für den EVZ. Das war gegen schwache Luganesi die Vorentscheidung und liess die letzten Zweifler verstummen, die den Zugern die Playoff-Tauglichkeit vorschnell absprechen wollten. Zug untermauerte seine Ambitionen, nun fehlen noch zwei Siege bis zu den Halbfinals.

In diesem Auswärtsspiel zeigten sich die Zentralschweizer wiederum entschlossen – und diesmal auch noch effizienter als noch beim Auftaktspiel vom Samstag. Die Tessiner fanden kein Rezept und es machten sich nach dem 0:2 bereits erste Auflösungserscheinungen bemerkbar. Lugano-Goalie Elvis Merzlikins hatte diese Niederlage eingeleitet. Einen Verlegenheitsschuss liess er über die Fanghand passieren, Garrett Roe rechnete wohl nicht, dass dieser Schuss den Weg ins Tor finden könnte. Das Timeout von HCL-Trainer Greg Ireland danach verfehlte seine Wirkung.

Everberg wird immer wertvoller für Zug

Beim EVZ fehlte Carl Klingberg, der Schwede wurde krank gemeldet. Zur Erinnerung: Am Samstag wurde er von Maxim Lapierre gegen den Kopf gecheckt, womöglich steht der Ausfall im Zusammenhang mit diesem Vorfall. Und so kam der formschwache David McIntyre zum Einsatz – und konnte wiederum nicht überzeugen.

Und so entpuppt sich die Verpflichtung von Dennis Everberg, der in Lugano zwei Assists verbuchte, immer mehr zum Glücksfall. Der Schwede kam aus der AHL für den abgewanderten Viktor Stalberg. Der EVZ-CEO Patrick Lengwiler wählte beim Interview im aktuellen Hausmagazin «Eiszeit» markige Worte: «Dieser Wechsel war meiner Meinung nach ein wichtiges Zeichen. Stalberg ist ein sehr talentierter Spieler, aber seine Identifikation und sein Engagement liessen zu wünschen übrig. Er hätte jeden Tag der beste Spieler sein können, aber die Tage, an denen er wirklich wollte, hat er sich ausgesucht.» Die Präsenz des neuen Schweden im ersten Playoff-Spiel war augenfällig.

Und diese mit 3:2 gewonnene Partie gab aus Zuger Sicht Lust auf mehr, das verkündeten Spieler in einer Videobotschaft vom Dienstagmorgen, untermalt mit den eindrücklichen Choreobildern der EVZ-Fankurve. «Der Cupsieg hat uns hungrig gemacht auf mehr», teilte Stürmer Sven Senteler mit. Und David McIntyre bekräftigte: «Wir sind EVZ.»

Mit breiter Brust reisten die Zuger nach Lugano. Mit Fortdauer des Startdrittels fanden sich die Zentralschweizer immer besser zurecht und gingen 47 Sekunden vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung. Dario Simion eroberte sich den Puck in der neutralen Zone. Seinem Antritt waren die Luganesi nicht gewachsen, der Schuss durch die Beinschoner von HCL-Hüter Elvis Merzlikins wurde allerdings von Verteidiger Taylor Chorney noch entscheidend abgelenkt.

Das dritte Tor erzielte Dominic Lammer

(Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)

(Bild: Davide Agosta / Keystone, Lugano, 12. März 2019)

und Lino Martschini konnte sich danach auch noch als Doppeltorschützen ausrufen lassen. Entsprechend fiel der Jubel in der Spielerkabine aus. «Wir kamen guten Mutes hierher», sagte EVZ-Stürmer Dominic Lammer, «wir überstanden die Startminuten dank unserem Goalie Tobias Stephan. Wir wussten, dass wir zu Chancen kommen, und diesmal gingen die Pucks auch rein.» Geht es in diesem Stil auch am Donnerstag weiter, kann diese Serie ein schnelles Ende finden.

Quelle: Mysports

Lugano- Zug 1:5 (0:1, 1:3, 0:1)

6874 Zuschauer. - SR Wiegand/Tscherrig, Wüst/Progin. - Tore: 20. (19:14) Simion 0:1. 26. (25:09) Roe (Suri) 0:2. 27. (26:01) Lammer (Leuenberger) 0:3. 31. Martschini (Everberg, Roe/Ausschluss Ronchetti) 0:4. 35. Hofmann (Lapierre) 1:4. 41. Martschini (Everberg/Ausschluss Vauclair) 1:5. - Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Walker) gegen Lugano, 6mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Morant) plus Spieldauer (Morant) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Bertaggia; Alatalo.

Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Wellinger, Chiesa; Ulmer, Vauclair; Ronchetti; Lapierre, Lajunen, Haapala; Hofmann, Sannitz, Bürgler; Bertaggia, Morini, Jörg; Fazzini, Romanenghi, Walker; Reuille.

Zug: Stephan; Alatalo, Thiry; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Zryd; Everberg, Roe, Simion; Martschini, Flynn, Suri; Lammer, McIntyre, Leuenberger; Albrecht, Senteler, Schnyder.

Bemerkungen: Lugano ohne Cunti und Klasen (beide verletzt). Zug ohne Stadler und Klingberg (beide krank). - Timeout Lugano (27.). - Pfostenschüsse: 38. Hofmann, 55. Fazzini.

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