ZÜRICH: Zug muss einen Rückschlag einstecken

Zug war zwar lange Zeit in Führung aber dennoch gewann der EHC Biel mit 3:2. Matchwinner war der Finne Toni Rajala mit zwei Toren.

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Zugs Stuermer Peter Emanuel, Zugs Verteidiger Samuel Erni und Zugs Verteidiger Simon Luethi, von links, nach der 3-2 Niederlage. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Zugs Stuermer Peter Emanuel, Zugs Verteidiger Samuel Erni und Zugs Verteidiger Simon Luethi, von links, nach der 3-2 Niederlage. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Bieler, die in den letzten Spielen oftmals nicht die schlechtere Mannschaft waren, aber dennoch als Verlierer vom Eis mussten, zeigten gegen Zug eine starke Willensleistung. Trotz klarem Chancenplus geriet das Team von Kevin Schläpfer im Startdrittel nach Toren von Reto Suri (5.) und Lino Martschini (15.) 0:2 in Rückstand. Für Zugs Topskorer Martschini war es nach zuletzt sieben Partien ohne Torerfolg der 6. Saisontreffer.
 
Doch Biel liess sich nicht verunsichern und konnte sich einmal mehr auf seinen Torgaranten Toni Rajala verlassen. Noch im ersten Drittel hatte der finnische Neuzugang drei hochkarätige Chancen ausgelassen, ehe er in der 27. Minute mit einem harten Schuss in Überzahl den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer realisierte. Und mit seinem 13. Saisontor zum 2:2 in der 47. Minute führte Rajala die Wende herbei. Denn nur 77 Sekunden danach gelang Biels Topskorer Robbie Earl der 3:2-Siegtreffer.
 
Zug machte es dem Heimteam mit zahlreichen Strafen in der Schlussphase relativ leicht, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Für die Bieler war es ein seltenes Erfolgserlebnis gegen Zug. Die letzten sechs Direktduelle gingen allesamt an die Innerschweizer. Den letzten Heimsieg gegen den EVZ feierte Biel vor fast drei Jahren beim 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen am 19. November 2013.

sda