ZUG - BERN 4:1: Zug zeigt Bern den Meister

Der EV Zug siegt gegen den amtierenden Schweizermeister mit 4:1. Glen Metropolit bewies schon im ersten Spiel, dass Zug wohl der spektakulärste Transfers der Liga gelungen ist.

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Die Zuger Fans feiern – SCB-Ersatztorhüter Oliver Gigon ist ratlos. (Bild EQ)

Die Zuger Fans feiern – SCB-Ersatztorhüter Oliver Gigon ist ratlos. (Bild EQ)

Zug startete fulminat in die Partie und lag durch Tore von Metropolit (9.) und Corsin Camichel bis zur 11. Minute 2:0 in Front. Zug agierte in der Offensive mit viel Tempo, Bern konnte überhaupt keine Akzente setzen. Einzig in der 14. Minute schoss Krueger den vermeintlichen Anschlusstreffer, doch Schiedsrichter Reiber gab den Treffer wegen Kickens nicht. Und als Lindemann (23.) mit dem 3:0 und wiederum Metropolit (31.) mit dem 4:0 bis zur Spielhälfte bereits alles klar gemacht hatten, verliess SCB-Torhüter Marco Bührer entnervt seinen Kasten und machte Ersatztorhüter Gigon Platz. Was die 7015 Zuschauer in der ausverkauften Halle von Zug zu sehen bekamen, war Hockey erster Klasse.

In der 46. Minute war Scherwey nahe am Ehrentreffer, aber erst nach 58 Minuten und 18 Sekunden musste sich EVZ-Torhüter Markkanen geschlagen geben. Dies war umso ärgerlicher, weil Zug die Partie von A bis Z dominierte und das zu null verdient gehabt hätte. Das Kollektiv harmonierte und Doug Shedden ist eine Sorge los: Er hat die neue Powerplay-Fraktion schon gefunden. Metropolit, Brunner und Holden hatten an zwei der vier Treffer in Überzahl ihre Stöcke im Spiel.

René Meier / Zisch

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Zug - Bern 4:1 (2:0, 2:0, 0:1)

Bossard Arena. – 7015 Zuschauer (ausverkauft). – SR Reiber, Abegglen/Kaderli. – Tore: 9. Metropolit (Damien Brunner, Holden/ Ausschluss Kwiatkowski) 1:0. 11. Corsin Camichel (Di Pietro, Rüfenacht) 2:0. 23. Casutt (Lindemann, Metropolit) 3:0. 31. Metropolit (Damien Brunner, Holden/Ausschluss Kwiatkowski) 4:0. 59. Roche (Vigier, Reichert) 4:1. – Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Corsin Camichel) plus Spieldauer (Corsin Camichel) gegen Zug, 6mal 2 plus 10 Minuten (Gardner) gegen Bern. – PostFinance-Topskorer: Duri Camichel; Martin Plüss.

Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Fischer; Chiesa, Blaser; Snell; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Björn Christen, Sutter, Duri Camichel; Lindemann, Metropolit, Casutt; Di Pietro, Rüfenacht, Corsin Camichel.

Bern: Bührer (31. Gigon); Roche, Philippe Furrer; Jobin, Hänni; Stettler, Kwiatkowski; Krueger, Beat Gerber; Vigier, McLean, Reichert; Gardner, Dubé, Scherwey; Rüthemann, Martin Plüss, Neuenschwander; Pascal Berger, Froidevaux, Vermin.

Bemerkungen: Zug ohne Kress und Fabian Lüthi, Bern ohne Roland Gerber und Dominic Meier (alle verletzt).