Zug dank Fabian Sutter wieder Leader

Der EV Zug kam in Biel zu einem sicheren 4:2-Sieg und ist wieder Leader der NLA. Fast schon "logischer" Doppeltorschütze war Zugs Fabian Sutter.

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Doppeltorschütze Fabian Sutter trifft zum 3:1 für Zug (Bild: Keystone)

Doppeltorschütze Fabian Sutter trifft zum 3:1 für Zug (Bild: Keystone)

Biel - Zug 2:4. Der EVZ-Erfolg war verdient. Ehe Biels Beto Berra kurz nach Spielmitte verletzt ausschied - er hatte sich bei einer Rettungsaktion nach einem Schuss von Zugs Topskorer Damien Brunner eine Verletzung zugezogen - hatte der Internationale die Seinen mit mindestens einem halben Dutzend grossartiger Paraden im Spiel gehalten. Berra liess sich nach der Partie im Spital untersuchen, es bestand Verdacht auf eine Meniskus- oder Bänderverletzung im linken Knie.

Matchwinner mit den Treffern zum 1:1 und 1:3 war für Zug Fabian Sutter. Der Stürmer, der seit seiner Ankunft in der Innerschweiz häufig Achterbahn-Leistungen gezeigt hat, ist gegen die Klubs aus seinem Heimatkanton offenbar immer besonders motiviert. Sutter hat nun neun Saisontore auf dem Konto und alle neun gegen die drei Berner Klubs erzielt (vier gegen Biel, drei gegen Bern, zwei gegen Langnau).

Zugs Josh Holden enteilt Biels Clarence Kparghai, links, und Marc Grieder, hinten.
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Fabian Sutter trifft zum 1:3.
Biels Goalie Reto Berra wird verletzt vom Eis begleitet.
Zugs Björn Christen, links, stürzt ins Tor von Biels Torhüter Marco Streit.
Der EVZ-Coach Doug Shedden gibt Anweisungen.
Zugs Corsin Casutt, Mitte, kämpft mit Biels Tom Preissing um den Puck.
Zugs Björn Christen, links, stürzt ins Tor von Biels Torhüter Marco Streit.
Biels Torhüter Marco Streit. Er hält einen Penalty von Schnyder.

Zugs Josh Holden enteilt Biels Clarence Kparghai, links, und Marc Grieder, hinten.

Die Seeländer schienen sich nach dem Ausscheiden ihrer Lebensversicherung Berra zu sagen "jetzt erst recht" und hatten anschliessend ihre besten Momente, blieben aber im Abschluss zu ineffizient. Den letztlich entscheidenden Treffer markierte so Andy Wozniewski (44.), der mit seinem Distanzschuss Marco Streit schlecht aussehen liess.

Biel - Zug 2:4 (1:2, 1:1, 0:1)

Eisstadion. - 4666 Zuschauer. - SR Popovic, Dumoulin/Zosso. - Tore: 10. Pirnes (Christen/Ausschluss Fröhlicher) 0:1. 12. Miéville (Wieser, Bordeleau/Ausschlüsse Holden, Fischer) 1:1. 19. Sutter (Duri Camichel, Lüthi) 1:2. 29. Sutter (Casutt, Duri Camichel) 1:3. 32. Spylo (Miéville, Tschantré) 2:3. 44. Wozniewski (Duri Camichel) 2:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Miéville; Brunner.

Biel: Berra (ab 32. Streit); Preissing, Huguenin; Fröhlicher, Kparghai; Gossweiler, Untersander; Grieder; Haas, Bordeleau, Beaudoin; Tschantré, Miéville, Spylo; Wieser, Ehrensperger, Truttmann; Lauper, Gloor, Wetzel.

Zug: Markkanen; Helbling, Fischer; Chiesa, Wozniewski; Erni, Blaser; Brunner, Holden, Schnyder; Rüfenacht, Oppliger, Lindemann; Christen, Pirnes, Lammer; Casutt, Sutter, Duri Camichel; Lüthi, Corsin Camichel.

Bemerkungen: Biel ohne Peter, Steinegger, Wellinger und Sjusin (alle verletzt), Zug ohne Metropolit und Furrer (beide überzählig). 33. Pfostenschuss Schnyder. 33. Streit hält Penalty von Schnyder. 50. Lattenschuss Lauper. Biel zwischen 57:49 und 59:31 und ab 59:40 ohne Goalie. (Si)

Doppeltorschütze Fabian Sutter trifft zum 3:1 für Zug (Bild: Keystone)

Doppeltorschütze Fabian Sutter trifft zum 3:1 für Zug (Bild: Keystone)