ZUG - DAVOS 2:3 N.V.: Davos macht mit Zug kurzen Prozess

Tim Ramholt schoss nach 44 Sekunden in der Verlängerung die Davoser zum Sieg. Lange sah der EV Zug wie der sichere Sieger aus.

Drucken
Teilen
Zugs Duri Camichel (l.) kämpft um die Scheibe mit Davos' Dario Bürgler. (Bild EQ)

Zugs Duri Camichel (l.) kämpft um die Scheibe mit Davos' Dario Bürgler. (Bild EQ)

Nach 60 Minuten stand es 2:2, nach 60 Minuten und 44 Sekunden hatten die Davoser die Partie entschieden. Was war passiert? Zug hatte den ersten Angriff in der Overtime lanciert - ohne Erfolg. Der Davoser Konter hatte es in sich: Topscorer Widing stürmte ins Drittel, hielt die Scheibe, sah Ramholt und ohne langes Zögern bezwang dieser den EVZ-Torhüter Jussi Markkanen mit einem Flachschuss in der Fanghandseite.

Wende innerhalb 45 Sekunden
Oliver Setzinger (12.) hatte die Davoser in doppelter Überzahl 1:0 in Führung gebracht. Dank einer Leistungssteigerung im Mitteldrittel führte Zug innerhalb von 45 Sekunden die Wende herbei: Mc Tavish hatte bei beiden Treffern seinen Stock im Spiel. Er gab den entscheidenden Pass. Diaz (31.) traf, weil Genoni die Sicht gut verdeckt war. Und Brunners Schuss wurde unter gütiger Mithilfe von Davos-Torhüter Genoni ins eigene Tor abgelenkt - 2:1 für Zug.

Die Zentralschweizer sahen lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Forster (52.) nach mustergültiger Vorarbeit von Ramholt (er hatte die Scheibe sekundenlang lehrbuchmässig abgedeckt) erzielte aus dem Slot das 2:2.

René Meier / Zisch

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben

Zug - Davos 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:1) n.V.

Herti. - 4650 Zuschauer. - SR Reiber, Kaderli/Kohler. - Tore: 11. Setzinger (Bürgler, Forster/Ausschluss Fischer, Snell) 0:1. 31. Diaz (McTavish) 1:1. 32. Brunner (McTavish, Fischer) 2:1. 52. Forster (Ramholt, Taticek) 2:2. 61. (60:44) Ramholt (Widing, Grossmann) 2:3. - Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Snell) gegen Zug, 6mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Widing) Davos. - PostFinance-Topskorer: Holden; Widing.

Zug: Markkanen; Diaz, Fischer; Dupont, Blaser; Snell, Schefer; Brunner, Holden, Schnyder; Corsin Camichel, Oppliger, Christen; McTavish, Duri Camichel, Di Pietro; Rüfenacht, Steinmann, Lüthi.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Grossmann, Ramholt; Untersander, Back; Wellinger; Widing, Reto von Arx, Setzinger; Guggisberger, Marha, Taticek; Sciaroni, Rizzi, Bürgler; Marc Wieser, Carbis, Dino Wieser; Joggi.

Bemerkungen: Zug ohne Kress (verletzt), Davos ohne Jan von Arx (verletzt). - 9. Lattenschuss Holden. - 300. NLA-Spiel von Fabian Schnyder. - 31. Timeout Davos. - 59:30 Timeout Zug.