ZUG - FRIBOURG 4:2: Vom 0:2 zum 4:2 – EV Zug ist neuer Leader

Der EV Zug sitzt wieder auf dem Thron der Eishockey NLA. Im fünften Heimspiel siegten die Zuger zum fünften Mal.

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Zugs Paul Di Pietro jubelt nach dem 2:2 durch Andy Wozniewski. (Bild EQ)

Zugs Paul Di Pietro jubelt nach dem 2:2 durch Andy Wozniewski. (Bild EQ)

Der EV Zug machte gegen Fribourg-Gottéron aus einem 0:2- Rückstand ein 4:2 und kam dadurch zum fünften Sieg in Serie. Duri Camichel (56.) entschied nach einem starken Zuger Mitteldrittel die Partie im Finish der regulären Spielzeit.

Metropolit beendet Torflaute
Duri Camichel erwischte beim 4:2 Gottérons Goalie und Stanleycup- Gewinner Christobal Huet mit einem Beinschuss. Fabian Schnyder festigte mit dem Gamewinner zum 3:2 seine Position als derzeit bester EVZ-Torschütze mit dem bereits siebten Saisontor. Glen Metropolit beendete im Mitteldrittel mit dem 1:2- Anschlusstor seine Torflaute von knapp 340 Minuten. Die erfolgreiche Einzelleistung des EVZ-Kanadiers hatte die Wende eingeleitet.

Yannick Blasers Check gegen Serge Aubin
Gottéron hatte im Startdrittel seine Position als klar bestes Überzahl-Team der Liga mit zwei Powerplaytoren bestätigt. Serge Aubin war dabei bei seinem Comeback nach einer Knieverletzung in seinem ersten Saisonspiel auf Anhieb erfolgreich. Der Kanadier erzielte die 2:0-Führung der Gäste und musste sieben Minuten später nach einem harten Check von Yannick Blaser mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis.

Weil die Kloten Flyers im Penaltyschiessen gegen die ZSC Lions 1:2 verloren, ist mit einem Punkt Vorsprung neuer Leader.

si/rem

Den ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Zug - Fribourg-Gottéron 4:2 (0:2, 3:0, 1:0)

Bossard-Arena. – 6396 Zuschauer – SR Kämpfer, Kohler/Wermeille. – Tore: 11. Knoepfli (Heins, Rosa/Ausschluss Snell) 0:1. 12. Aubin (Sprunger/Ausschluss Blaser) 0:2. 25. Metropolit (Fischer) 1:2. 26. Wozniewski (Di Pietro/Ausschluss Heins) 2:2. 33. Fabian Schnyder (Holden, Metropolit) 3:2. 56. Duri Camichel (Di Pietro, Lindemann/ Ausschluss Abplanalp) 4:2. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: Holden; Rosa.

Zug: Markkanen; Wozniewski, Fischer; Blaser, Diaz; Chiesa, Snell; Kress; Di Pietro, Sutter, Duri Camichel; Metropolit, Holden, Fabian Schnyder; Lindemann, Rüfenacht, Casutt; Corsin Camichel, Oppliger, Lüthi;

Fribourg-Gottéron: Huet; Lukas Gerber, Rytz; Heins, Collenberg; Ngoy, Loeffel; Abplanalp, Leuenberger; Rosa, Jeannin, Lachmatow; Leblanc, Botter, Knoepfli; Sprunger, Aubin, Benjamin Plüss; Lauper, Wirz, Lüssy.

Bemerkungen: Zug ohne Christen (verletzt), Damien Brunner (krank), Gottéron ohne Mowers (verletzt), Bykow, Hasani und Birbaum (alle überzählig). – Pfosten: 37. Heins, 45. Metropolit. – Latte: 51. Lüssy. – Gottéron ab 58:45 ohne Torhüter. – 59:14 Timeout Gottéron.