Zug gewann «Schlacht zu St-Léonard»

Die Lammer-Show geht weiter: Der EV Zug gewinnt dank den Treffer 3 und 4 von Dominic Lammer erstmals unter Doug Shedden in Fribourg. Schiedsrichter Kurmann musste so viele Strafen aussprechen wie noch nie in einem Spiel in dieser Saison.

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Die Zuger Timo Helbling, Dominic Lammer, Patrick Fischer und Josh Holden jubeln nach dem zweiten Treffer. (Bild: Keystone)

Die Zuger Timo Helbling, Dominic Lammer, Patrick Fischer und Josh Holden jubeln nach dem zweiten Treffer. (Bild: Keystone)

Für die Torproduktion bei den Zugern war exklusiv die erste Linie verantwortlich und dies ohne den rekonvaleszenten Damien Brunner. Die ersten beiden Tore erzielte sein Ersatz Dominic Lammer (9./12.). Der 19-Jährige, der amVortag mit einzigartiger Kaltschnäuzigkeit seine ersten beiden NLA-Treffer überhaupt erzielt hatte, totalisierte damit innert 24 Stunden gegen zwei NLA-Spitzenteams vier Treffer (plus einen Assist).

Aufgrund der vielen Gottéron-Chancen im letzten Drittel war der Zuger Sicht eher glücklich. Jussi Markkanen liess sich aber nur von Benjamin Plüss bezwingen (44.), hielt aber anschliessend die drei Punkte fest.

187 Strafminuten

Dass sich die beiden Teams nicht sonderlich mögen, wurde schon in den ersten sechs Minuten klar, als Danny Kurmann total acht Strafen aussprechen musste. Die Unsauberkeiten setzten sich auch anschliessend fort, vor allem im Mitteldrittel wurde phasenweise mehr geboxt als Eishockey gespielt und auch nach dem finalen «empty netter» durch Josh Holden (eine Sekunde vor Matchende) entlud sich der Frust beidseitig in einer weiteren Keilerei. In der «Schlacht zu St-Léonard» wurden total 187 Strafminuten ausgesprochen, so viele wie noch nirgends in dieser Saison. Fünf Spieler (Abplanlp, Dubé und Heins (sowie Rüfenacht und Chiesa) mussten vorzeitig unter die Dusche.

Zugs Corsin Camichel (rechts) verpasst Marc Abplanalp einen Faustschlag. (Bild: Keystone)
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Corsin Camichel (oben) gegen Marc Abplanalp. (Bild: Keystone)
Mehrmals mussten die Schiedsrichter die Partie unterwegs, weil sich Spieler in die Haare gerieten. (Bild: Keystone)
Der Zuger Thomas Rüfenacht wird von den Fribourger Christian Dubé (links) und Michael Ngoy in die Zange genommen. (Bild: Keystone)
So siehts nach einer Massenschlägerei auf dem Eis aus. (Bild: Keystone)
Yannick Blaser (links) und Julien Sprunger. (Bild: Keystone)
Die Zuger Josh Holden, Dominic Lammer und Fabian Schnyder (von links) jubeln. (Bild: Keystone)
Björn Christen (links) und Sandy Jeannin. (Bild: Keystone)
Jussi Markkanen (links) und Timo Helbling können den 2:3 Anschlusstreffer für Fribourg nicht mehr verhindern. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Die Zuger jubeln nach dem dritten Treffer. (Bild: Keystone)
Zugs Glen Metropolit (rechts) gegen Tristan Vauclair. (Bild: Keystone)
Simon Gamache (links) versucht den EVZ-Torhüter Jussi Markkanen zu bezwingen. (Bild: Keystone)
Die Zuger Fabian Schnyder, Dominic Lammer, Patrick Fischer und Josh Holden jubeln nach dem zweiten Zuger Treffer. (Bild: Keystone)
Die Zuger Patrick Fischer, Dominic Lammer und Josh Holden jubeln nach dem zweiten Zuger Treffer. (Bild: Keystone)
Zugs Fabian Lüthi (rechts) versucht Franco Collenberg zu bremsen. (Bild: Keystone)
Torhüter Jussi Markkanen und Yannick Blaser bremsen Gottéron-Topskorer Julien Sprunger. (Bild: Keystone)
Cedric Botter (hinten) versucht Thomas Rüfenacht zu bremsen. (Bild: Keystone)
Fribourg-Stürmer Adam Hasani (links) gegen EVZ-Torhüter Jussi Markkanen. (Bild: Keystone)

Zugs Corsin Camichel (rechts) verpasst Marc Abplanalp einen Faustschlag. (Bild: Keystone)

Fribourg-Gottéron - Zug 2:4 (0:2, 1:1, 1:1).

BCF-Arena. - 6800 Zuschauer (ausverkauft). SR Kurmann, Fluri/Müller. - Tore: 9. Lammer (Holden, Schnyder) 0:1. 12. Lammer (Schnyder) 0:2. 21. Sprunger (Bykow/Ausschlüsse Afanasenkow; Wozniewski) 1:2. 25. Holden (Lammer, Schnyder) 1:3. 44. Plüss (Heins) 2:3. 60. (59:59) Holden 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 9mal 2 plus 5 Minuten (Abplanalp, Dubé, Heins) plus 10 Minuten (Gamache) plus Spieldauer (Abplanalp, Dubé, Heins) gegen Fribourg, 12mal 2 plus 5 Minuten (Rüfenacht, Chiesa) plus 10 Minuten (Lindemann) plus Spieldauer (Rüfenacht, Chiesa) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Metropolit.

Fribourg-Gottéron: Rytz; Löffel, Barinka; Heins, Birbaum; NGoy, Abplanalp; Gerber, Collenberg; Sprunger, Bykow, Plüss; Hasani, Dubé, Gamache; Knöpfli, Jeannin, Afanasenkow; Cadieux, Botter, Vauclair.

Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Furrer, Erni; Blaser; Duri Camichel, Sutter, Casutt; Lammer, Holden, Schnyder; Christen, Metropolit, Rüfenacht; Lindemann, Oppliger, Lüthi; Corsin Camichel.

Bemerkungen: Fribourg ohne Rosa (verletzt), Huet (krank) und Lüssy (überzählig), Zug ohne Brunner (rekonvaleszent) und Pirnes (überzählig). 38. Pfostenschuss Afanasenkow. 40. Timeout Fribourg.

si

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