ZUG - KLOTEN 3:2: Zuger Zittersieg, der keiner hätte sein dürfen

Zug bewies gegen die Kloten Flyers einmal mehr, wie entscheidend es ist, gute Special Teams zu haben. Der Zuger 3:2-Sieg hätte viel höher ausfallen müssen.

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Eine der vielen Zuger Chancen: Damien Brunner (l.) trifft die Scheibe nicht. Rüeger und Forrest kommen zu spät. (Bild EQ)

Eine der vielen Zuger Chancen: Damien Brunner (l.) trifft die Scheibe nicht. Rüeger und Forrest kommen zu spät. (Bild EQ)

Nicht oft hatten die Kloten Flyers im ersten Drittel auf Markkanen geschossen. Es waren die Zuger, die in hohem Tempo Angriff um Angriff auf Kloten-Keeper Rüeger rollten. 

Zugs Bully – Tor
Nach einem Bullygewinn von Di Pietro schnappte sich Mc Tavish (12.) in Überzahl die Scheibe und schoss die 1:0-Führung. Dass aber ein Bullygewinn noch schneller zum Tor führen kann, bewiesen die Klotener: Kellenberger gewann das Anspiel, legte zurück und Stancescu (22.) erzielte den Ausgleich. Unbeirrt vom Gegentreffer kannte Zug nur eine Richtung: nach vorne. Steinmann (27.) liess nach Zuspiel Lüthis Rüeger gekonnt und sehenswert aussteigen und erzielte den neuerlichen Führungstreffer. 

DuPonts Shorthander
Wie wichtig die Special Teams auf dem Eis sind, bewies Zug in der 27. Minute: In Unterzahl zelebrierten Snell und DuPont den doppelten Doppelpass. Die gesamte Klotener Hintermannschaft inklusive Goalie Rüeger war ausgespielt – 3:1. Dass Lindemann (56.) noch der Anschlusstreffer gelang und die Zuger unnötigerweise zittern liess, war der Abschluss einer Zuger Vorstellung, welche die Partie von A bis Z dominierten und noch viel höher hätten gewinnen müssen.

René Meier / Zisch

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

Zug - Kloten 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)

Herti. - 4324 Zuschauer. - SR Kämpfer, Abegglen/Wirth. - Tore: 7. McTavish (Di Pietro) 1:0. 22. Stancescu (Kellenberger) 1:1. 24. Steinmann (Lüthi, Ruefenacht) 2:1. 27. DuPont (Snell/Ausschlüsse Blaser; Bell) 3:1. 56. Lindemann (Rintanen) 3:2. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 10mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Holden; Rintanen.

Zug: Markkanen; DuPont, Blaser; Diaz, Fischer; Schefer, Snell; Kress; Di Pietro, Duri Camichel, McTavish; Brunner, Holden, Schnyder; Ruefenacht, Steinmann, Lüthi; Corsin Camichel, Oppliger, Christen.

Kloten: Rüeger; Sidler, von Gunten; Müller, Du Bois; Forrest, Bonnet; Lindemann, Bell, Rintanen; Jacquemet, Zeiter, Rothen; Jenni, Liniger, Wick; Stancescu, Kellenberger, Bodenmann.

Bemerkungen: Zug komplett, Kloten ohne Hamr, Hollenstein, Schulthess, Steiner, Welti, Winkler (alle verletzt) und Santala (gesperrt). - 500. NLA-Spiel von Patrick Fischer II. - Pfosten-/Lattenschüsse: 13. Bell, 14. Holden. - Kloten von 59:20 bis 59:30 und ab 59:44 ohne Goalie. - 59. Timeout Kloten.