Zug legt in der Serie vor

Dank des ersten Heimsieges in der Viertelfinal-Serie gegen Genf-Servette ist der EV Zug mit 2:1 Siegen in Führung gegangen. Das Team von Doug Shedden gewann völlig verdient.

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Zugs Glen Metropolit (links) gegen Genfs Daniel Vukovic. (Bild: EQ)

Zugs Glen Metropolit (links) gegen Genfs Daniel Vukovic. (Bild: EQ)

Wie bereits bei der 5:8-Niederlage im ersten Heimspiel ging Zug in der 10. Minute durch Rafael Diaz 1:0 in Führung. Dass der Nationalverteidiger traf, entbehrte nicht einer gewissen Logik, war er im ersten Drittel doch der auffälligste Spieler. Damit endeten die Parallelen. Denn diesmal agierten die Zentralschweizer in der Defensive äusserst diszipliniert, liessen sie den Gästen kaum Raum zur Entfaltung.

Mangelnde Effizienz

Die Chancenauswertung liess bei den Zugern allerdings zu wünschen übrig, weshalb der Ausgang des Spiels lange offen war. Insbesondere in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels erspielte sich das Heimteam zahlreiche Möglichkeiten zum zweiten Treffer. Deshalb fiel das 2:0 von Glen Metropolit erst in der 37. Minute. Der Topskorer der Qualifikation erzielte sein erstes Tor in dieser Serie, nachdem er sich in den ersten beiden Partien fünf Assists hatte gutschreiben lassen.

Shorthander Genfs

Trotz der Überlegenheit der Zuger wurde es in den letzten 20 Minuten nochmals spannend. In der 44. Minute konnte Goran Bezina in Unterzahl nach einem missratenen Pass von Björn Christen, der kurz zuvor die Chance zum 3:0 vergeben hatte, solo auf EVZ-Goalie Jussi Markkanen losziehen, worauf er den Finnen sicher bezwang. Den Genfern war bereits am vergangenen Dienstag beim 2:6 ein Shorthander gelungen.

Dem Ausgleich nahe kamen die Gäste allerdings nicht, was auch daran lag, dass sie bis zum Spielende noch vier weitere Zweiminuten-Strafen kassierten. Eines dieser Powerplays nutzte Corsin Casutt in der 54. Minute nach einem Pass von Metropolit zum entscheidenden 3:1; es war sein vierter Treffer in dieser Serie.

si/rem

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Zug - Genève-Servette 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)

Bossard Arena. – 6128 Zuschauer. – SR Mandioni/Küng, Kehrli/Kohler. – Tore: 10. Diaz (Oppliger, Sven Lindemann) 1:0. 37. Metropolit (Snell, Björn Christen) 2:0. 44. Goran Bezina (Ausschluss Flurin Randegger!) 2:1. 54. Casutt (Metropolit, Damien Brunner/Ausschluss Gobbi) 3:1. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Metropolit; Toms.

Zug: Markkanen; Wozniewski, Patrick Fischer; Diaz, Oppliger; Chiesa, Blaser; Snell; Björn Christen, Metropolit, Casutt; Damien Brunner, Fabian Sutter, Fabian Schnyder; Rossi, Rüfenacht, Sven Lindemann; Di Pietro, Duri Camichel, Fabian Lüthi.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Toms, Park, Rubin; Walsky, Paul Savary, Salmelainen; Simek, Trachsler, Flurin Randegger; Cadieux, Berthon, Pivron.

Bemerkungen: Zug ohne Holden (verletzt) und Corsin Camichel (schwer erkrankt). Genève-Servette ohne Breitbach, Rivera und Fritsche (alle verletzt).