ZUG - LUGANO 2:1: Zug gewinnt Spitzenkampf gegen Servette

Der EV Zug gewinnt den Spitzenkampf gegen Genève-Servette dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte 2:1 und qualifiziert sich als zweites Team nach den ZSC Lions für die Playoffs.

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Kämpft selbst im Liegen um jeden Puck: Zugs Josh Holden (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Kämpft selbst im Liegen um jeden Puck: Zugs Josh Holden (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

In einem Spitzenkampf unter ungleichen Vorzeichen behielt Zug die Oberhand - brauchte aber einen langen Atem. Erst im Schlussdrittel wendeten die Zentralschweizer dank einem Doppelschlag innerhalb von zweieinhalb Minuten das Blatt spät, aber verdient. Erst glich der Finne Jarkko Immonen mit seinem bereits 21. Saisontor aus, in der 50. Minute setzte sich Dario Bürgler energisch und technisch versiert durch und erzielte den entscheidenden Treffer.

Die Zuger feiern den Entscheidungstreffer zum 2:1. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
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Jarkko Immonen vom EV Zug im Duell mit Tom Pyatt von Genf Servette. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Die Zuger feiern den Ausgleich zum 1:1. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Zugs Josh Holden (Mitte) kämpft gegen Daniel Rubin (rechts) von Servette um den Puck. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Josh Holden scheitert an Goalie Robert Mayer. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Robert Mayer von Genf Servette krallt sich den Puck. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Josh Holden und Floran Douay im Zweikampf. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
EVZ-Goalie Tobias Stephan entschärft Floran Douays Versuch. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Auch Dominic Lammer kommt kann den Puck nicht ins Tor befördern. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Pierre-Marc Bouchard vom EVZ kontrolliert die Scheibe. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Noah Rod von Servette Genf beim Tor zum 0:1. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Jeremy Wick von Servette feiert den ersten Treffer des Spiels. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Der Jubel bei Servette ist gross. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Die Zuger feiern den Entscheidungstreffer zum 2:1. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Der EVZ profitierte am Ende davon, dass Servette die Kraft ausging. Die Genfer konnten nur mit zwei Ausländern antreten, nachdem sich neben Matt D'Agostini kurz vor dem Spiel auch noch Matt Lombardi und Jim Slater verletzten. Mit dem letzten Aufgebot wehrte sich das Team von Trainer Chris McSorley, das in diesem Jahr sieben von neun Partien gewonnen hatte, gegen die Niederlage. Als Jeremy Wick in der 28. Minute in Überzahl die Führung gelungen war, schien sogar der Sieg möglich, zumal Goalie Robert Mayer überragend spielte.

Am Ende reichten aber auch seine Heldentaten nicht. Stattdessen festigte Zug mit dem zehnten Heimsieg in Serie seinen zweiten Platz.

Telegramm:

Zug - Genève-Servette 2:1 (0:0, 0:1, 2:0). - 6146 Zuschauer. - SR Mollard/Vinnerborg, Fluri/Peter Küng. - Tore: 28. Wick (Loeffel, Kast/Ausschluss Morant) 0:1. 48. Immonen (Ramholt) 1:1. 50. Bürgler 2:1. - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Bouchard; Loeffel.

Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Schlumpf, Sondell; Morant, Alatalo; Lüthi, Erni; Lammer, Immonen, Bouchard; Martschini, Holden, Schnyder; Bürgler, Peter, Zangger; Sieber, Diem, Senteler.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Antonietti, Bezina; Loeffel, Mercier; Iglesias; Wick, Rubin, Rod; Pyatt, Douay, Pedretti; Simek, Romy, Riat; Traber, Kast, Rubin, Gerber.

Bemerkungen: Zug ohne Suri (gesperrt) und Thibaudeau, Servette ohne D'Agostini, Lombardi, Slater, Jacquemet und Almond (alle verletzt). Servette ab 58:33 ohne Torhüter. (sda)