ZUG - RAPPERSWIL 3:1: Zug zittert sich gegen die Lakers zum Sieg

Zug hofft weiter, im Viertelfinal Heimrecht zu geniessen. Im Match gegen die Rappersil-Jona Lakers mussten sich Spieler und Fans lange in Geduld üben, ehe der Zuger Sieg feststand.

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Die Zuger Spieler Rüfenacht, Torschütze Christen, Mc Tavish und Snell jubeln zum 1:1. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Zuger Spieler Rüfenacht, Torschütze Christen, Mc Tavish und Snell jubeln zum 1:1. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Acht Sekunden vor dem Ende traf Damien Brunner mit seinem 50. NLA-Treffer ins leere Lakers-Tor zum 3:1 und liess sich nach dem Match mit einem Purzelbaum feiern. Deshalb die Forderung der Fans: Nach Holden und Schnyder soll auch Brunner vorzeitig verlängern.

Rückstand weckt Zuger
Rapperswil musste gegen Zug unbedingt gewinnen, wollten sie sich noch eine minime Chance auf die Playoffs ausrechnen. Doch Zug kam im ersten Drittel zu mehr Chancen, wirkte aber im Abschluss ineffizient. Eher zufällig durch Reuilles Ablenker (28.) gingen die Lakers 0:1 in Führung, ehe Christen 50 Sekunden später zum 1:1 ausglich. In der 38. Minute legte Zug 2:1 vor: Brunner sah Holden vor Manzato ungedeckt stehen, passte in den Slot und der EVZ-Topscorer hatte keine Mühe, seinen 28. Saisontreffer zu erzielen. Zug liess auch im letzten Drittel hochkarätige Chancen (Corsin Camichel 44., Rüfenacht 46., Christen 51., Corsin Camichel, Diaz und Brunner alle 52.) verstreichen. Und hatte in der Person von Markkanen einen starken Rückhalt, benötige aber auch Glück, als Furrer (56.) alleine auf den EVZ-Keeper zufuhr und nur den Pfosten traf.

René Meier / Zisch

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Herti. - 4124 Zuschauer. - SR Prugger, Arm/Küng. Tore: 28. (27:12) Reuille (Blatter, Paterlini) 0:1. 29. (28:02) Christen (McTavish, Snell) 1:1. 38. Holden (Brunner, Dupont/Ausschluss Geyer) 2:1. 60. (59:52) Brunner (Ausschluss Murley) 3:1 (ins leere Tor) 3:1. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers. PostFinance-Tospkorer: Holden; Roest.

Zug: Markkanen; Dupont, Kress; Diaz, Patrick Fischer; Jannik Fischer, Snell; Blaser; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; McTavish, Rüfenacht, Björn Christen; Loichat, Oppliger, Corsin Camichel; Di Pietro, Steinmann, Fabian Lüthi.

Rapperswil-Jona: Manzato; Pöck, Sven Berger; Andreas Furrer, Blatter; Tim Bucher, Geyer; Murley, Sirén, Riesen; Paterlini, Roest, Reuille; Voegele, Tschuor, Rizzello; Samuel Friedli, Classen, Walser; Parati.

Bemerkungen: Zug ohne Duri Chamichel (verletzt) und Boumedienne (überzähliger Ausländer). Rapperswil-Jona ohne Raffainer, Nordgren, Guyaz, Burkhalter (alle verletzt) und Berglund (gesperrt). - 56. Pfostenschuss Furrer. - Timeout Rapperswil-Jona (59.), ab 58:43 ohne Torhüter.